YAT-Einheiten nehmen zwei Geiselnehmer fest (Foto: ANHA)

Rojava – Eine Gruppe von vier YPG-Kämpfern, die in einer humanitären Mission unterwegs waren, um verletzte Zivilisten zu versorgen, die zuvor von türkischen Kampfjets bombardiert wurden, waren mit ihrem Fahrzeug in eine Falle geraten. Bei den Angreifern handelte es sich um Jihadisten der Sultan Murad Brigade, die von der Türkei unterstützt werden. Diese hatten vier kurdische Kämpfer der YPG als Geiseln genommen, vor laufender Kamera ausgezogen und geschlagen. Die Aufnahmen wurden von Jihadisten der Sultan Murad Brigade in sozialen Netzwerken verbreitet.

Vor laufender Kamera haben Jihadisten der Sultan Murad Brigade vier YPG-Kämpfer ausgezogen und geschlagen. Zwei Mitglieder dieser Gruppe wurden von kurdischen Spezialeinheiten der YAT festgenommen.
Vor laufender Kamera haben Jihadisten der Sultan Murad Brigade vier YPG-Kämpfer ausgezogen und geschlagen. Zwei Mitglieder dieser Gruppe wurden von kurdischen Spezialeinheiten der YAT festgenommen.

In einer Geheimoperation zur Befreiung der Geiseln haben die YAT, Anti-Terror-Einheiten der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG), zwei dieser Mitglieder der Sultan Murad Brigade nahe der Stadt Jarabulus festgenommen. Im Zuge dieser Rettungsoperation konnte das eigene Fahrzeug gefunden werden.

„Mit Türken zusammen haben wir Kurden gefoltert“

„Wir gingen in ein Dorf. Dort waren einige Kurden, die sich verlaufen hatten. Wir haben sie festgenommen und anschließend gefoltert. Dann kamen Türken und haben die gefangenen Kurden mitgenommen, ihre Kleidung ausgezogen und sie gefoltert. Anschließend wurden sie von Türken mitgenommen. Ihr Fahrzeug blieb bei uns“, sagte der festgenommene Jihadist Ahmad Mohammed Kasim in seiner Vernehmung.

kn/isku

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