Rebellengruppe „Jash al-Islam“ setzt Chemie-Waffen gegen Kurden ein (Foto: ANHA)

Aleppo – Die Rebellengruppe Jash al-Islam („Armee des Islams“) hat öffentlich eingeräumt „verbotene“ Kampfstoffe gegen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) in Sheikh Maqsud, Kurdenviertel von Aleppo, eingesetzt zu haben.

„Bei den Zusammenstößen (mit der kurdischen YPG – Anm. d. Red.) hat der Anführer einer Jash al-Islam-Brigade in Aleppo diese bei solchen Auseinandersetzungen verbotene Waffen eingesetzt“, heißt es in einer Mitteilung der radikal-salafistischen Jash al-Islam.

Ferner behauptete die salafistische Terrorgruppe, sie hätte den verantwortlichen Brigadegeneral ihrer eigenen Einheit bereits vor einem intern organisierten Militärgericht gestellt und zur Verantwortung gezogen.

In einem Gespräch mit der russischen Nachrichtenagentur RT bestätigte Doktor Welat Mamu, Mitarbeiter des kurdischen Roten Halbmondes, dass die YPG mit Chemikalien angegriffen wurden.

„Die Symptome nach einem solchen Angriff, wie das Würgen, lassen darauf schließen, dass verbotene, giftige Gase verwendet wurden, wie Chlor oder ähnliche Mittel. Unsere Patienten haben allesamt ähnliche Symptome“, so der Rothalbmond-Arzt.

Nach Angaben der YPG setzten die vom Westen gerne als „gemäßigte Opposition“ betitelten Rebellen immer wieder verbotene Waffen gegen die kurdische Zivilbevölkerung in Sheikh Maqsud ein.

Seit dem offiziellen Beginn des Waffenstillstands in Syrien beschießen zahlreiche Rebellengruppen im Raum Aleppo das Kurden-Viertel Sheikh Maqsud mit schweren Waffen. Über 40 Zivilisten verloren bisher ihr Leben.

kn

1 KOMMENTAR

  1. İn Nachrichten,hört man,von IS Gräueltaten gegen Peschmerge,lasst euch von IS
    Gefangen nehmen,ich würde mich selber töten statt IS in die Hände zu fallen.

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