Presseerklärung des Militärrats von Manbij in Tishrin

Manbij, Rojava – Um die Region Manbij aus den Händen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) zu befreien haben sich in Tishrin zahlreiche bewaffnete Gruppen und Brigaden wie die Shams al-Shamal, Thuwar al-Manbij, Euphrat Regiment Koalition, Jund al-Haramain Regiment, Euphrates Martyrs Regiment, Al-Qawsi Regiment und Turkman al-Manbij zu einem Militärrat zusammengeschlossen. Als oberster Kommandant des Militärrats zur Befreiung von Manbij wurde Adnan Abu Ahmad gewählt. Er versprach gemeinsam mit Kurden, Araber und Turkmenen die Region Manbij von der Gewalt der IS-Terroristen zu befreien.

Manbij liegt im Gouvernement Aleppo und steht seit Januar 2014 unter der Kontrolle der IS-Terroristen. Die Stadt hat für die Kurden eine strategische Bedeutung.

Ende Dezember letzten Jahres haben die von den USA unterstützten Syrisch Demokratischen Kräfte (SDF), im wesentlichen Kämpfer der kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG, den Euphrat Richtung Westen überschritten und den Tishrin-Damm eingenommen. Die Befreiung von Manbij wäre ein weiterer wichtiger Schritt für die Herstellung der territorialen Einheit der kürzlich ausgerufenen Föderation Rojava-Nordsyrien. Genau das will jedoch die Türkei unter der Führung von Recep Tayyip Erdogan um jeden Preis verhindern und bombardiert die kurdischen Stellungen.

Die Lage zwischen der Region Efrîn und Kobanê
Die Lage um Manbij (stand: 02.04.16)

Es gebe Hinweise darauf, dass die Kurden die strategisch wichtige Stadt Manbij in Nord-Syrien einnehmen wollten, berichtete die türkische Zeitung „Hürriyet“ am Donnerstag unter Berufung auf türkische Militärkreise. Sollte ein solcher Angriff beginnen, werde die türkische Artillerie das Feuer eröffnen.

kn

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