Murat Karayilan, Oberkommandeur der kurdischen HPG (Foto: anha)

Qendîl – In einem Interview mit dem kurdischen Radiosender „Radyoya Dengê Kurdistanê“ rief der Oberkommandeur der kurdischen Volksverteidigungskräften (HPG), militärischer Arm der Arbeiterpartei Kurdistan (PKK), die Kurdinnen und Kurden in der Diaspora dazu auf, das Auge und die Stimme des kurdischen Volkes und der Widerstandskämpfer der YDG-H im türkisch besetzten Kurdistans zu werden.

„Der türkische Staat tötet kurdische Frauen, alte Männer, Kinder und Babys. Sie (die türksiche Armee, Anm. d. Red.) schänden die Leichen von Kämpferinnen und Kämpfern. Sie binden die Menschen, die sie getötet haben, an ihre Fahrzeuge und schleichen sie durch die Straßen. Sie verhängen Ausgangssperren und lassen nicht zu, dass die Menschen ihre Toten beerdigen. Mehrere Tage liegen die Leichen der Zivilisten auf offener Straße. Sie bombardieren und zerstören kurdische Städte. Sie wollen die Menschen einschüchtern und sie aus ihren Häusern vertreiben. Wo auf dieser Welt geschieht so etwas, außer in Kurdistan? Wir begrüßen die Demonstrationen der Diaspora-Kurden gegen diesen Staatsterror. Jedoch muss das Verbrechen des türkischen Staates mehr an die Öffentlichkeit. Der Freiheitskampf der Kurden ist der Kampf aller Benachteiligten, aller Demokraten und Arbeiter. In dieser Phase müssen die Kurdinnen und Kurden sowie alle Demokraten das Auge und die Stimme des kurdischen Volkes in Nord-Kurdistan (Ost-Türkei) werden“, so Murat Karayilan, Oberkommandeur der HPG.

kn

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