PKK bekennt sich zum Anschlag auf das türkische Polizeihauptquartier in Çınar. (Foto: ANF)

Qendîl, Südkurdistan – Die kurdischen Volksverteidigungskräfte HPG, militärischer Arm der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), bekennen sich zum Anschlag auf das Polizeiquartier in Çinar, eine Kreisstadt in Amed (Diyarbakir) in Nordkurdistan (Ost-Türkei).

In ihrer schriftlichen Erklärung heißt es, dass bei dem Anschlag über 30 türkische Polizisten getötet wurden. Weiters ist aus der Erklärung zu entnehmen, dass man sich für die insgesamt fünf zivilen Opfer – darunter zwei Kinder – die ums Leben kamen, entschuldige. „Das Töten von Zivilisten entspricht weder unserer Parteilinie noch unseren Parteizielen. Das Ziel unseres Anschlags waren ausschließlich türkische Sicherheitskräfte. Wir sprechen den Familien der Zivilisten, die ihr Leben verloren haben, unser tiefstes Beileid aus“, so die HPG.

Als Antwort auf den türkischen Staatsterror in Nordkurdistan haben am 14. Jänner, Guerilla-Kämpfer der HPG zeitgleich in Gever, Kerboran, Çinar, Bismil, Cizîr (Cizre), Mêrdin (Mardin), Silopî, Şirnex (Şırnak), Wan (Van), Agirî (Agri), Êlih (Batman) sowie in Ankara, Izmir und Istanbul, türkische Polizei- und Militärstationen angegriffen.

kn

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