Der Dokumentarfilm über das Leben von „Sara“ (Sakine Cansiz) erscheint im Januar

Am 09. Januar 2013 stand die Welt für alle, die der kurdischen Befreiungsbewegung verbunden sind, einen Moment still. Eine ihrer wichtigsten Persönlichkeiten, Sakine Cansiz (Deckname: Sara), war gemeinsam mit ihren Genossinnen Fidan Dogan und Leyla Saylemez bei einem politischen Attentat mitten in Paris ermordet worden. Sara, war ein Gründungs- und Führungsmitglied der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK).

Nach dem Attentat veröffentlichten kurdische AktivistInnen ein Buch über ihr Leben und ihren Kampf für die kurdische Sache. Ab Mai 2013 schlossen sich mehrere Frauen aus Nordkurdistan, Südkurdistan sowie aus Europa zusammen und nahmen die Arbeit, an einer Dokumentation über das Leben von Sara, auf. Nun ist sie filmbereit: „SARA – Jiyana min her şer bû“ (deut. „SARA – Mein ganzes Leben war ein Kampf“) wird der neue Dokumentarfilm heißen.

Die Galaveranstaltung wird am Jahrestag der Ermordung von Sakine Cansiz abgehalten. Neben den Filmproduzentinnen, Bircan Delal Yıldız, Elif Engil Şimşek und Şehbal Şenyurt, bemühten sich etliche kurdische AktivistInnen, mit über 100 Stunden Filmaufnahmen und 70 geführten Interviews, eine mitreißenden Dokumentarfilm von dem gefüllten Leben von Sara zu produzieren.

Bis jetzt gibt es sieben Übersetzungen von der Dokumentation. Vom Kurdischen wurde dieser ins Türkische, Englische, Deutsche, Italienische, Belgisch-Niederländische und Französische übersetzt. An weiteren Übersetzungen, wie ins Spanische, Arabische und Persische, wird noch gearbeitet.

Nach den Galaveranstaltungen, geplant in der ersten Januar-Woche in der kurdischen Stadt Amed (Diyarbakir) und Paris, soll der Dokumentarfilm auch in den Filmfestivals gezeigt werden.

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