Abdullah Warti, Sprecher der Bizutnawai

Südkurdistan – Die Islamische Bewegung in Kurdistan (Bizutnaway Islami) fordert die Regierung der Autonomen Region Kurdistan (KRG) im Nordirak zum Rücktritt auf. „Wenn die Regierung nicht in der Lage ist die Gehälter der Beamten in Kurdistan zu zahlen, dann soll sie zurücktreten“, sagte Abdullah Warti, Sprecher der Bizutnaway Islami, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Rojnews.

Proteste in der Autonomen Region Kurdistan

Kurdische Beamten demonstrieren in vielen Teilen Südkurdistans gegen das ausbleiben ihrer Gehälter. Bis auf Peschmerga haben die Beamten in der KRG seit Juli kein Gehalt mehr bekommen. Laut dem KRG-Präsidentschaftsgesetzt ist die Amtszeit vom KDP-Vorsitzenden Masud Barzani seit dem 20. August 2015 abgelaufen. Die KDP fordert die Amtszeitverlängerung ihres Vorsitzenden um weitere zwei Jahre. Die Opposition lehnt dies ab. Seit Monaten und acht Zusammentreffen der fünf größten KRG-Parteien (KDP, Gorran, PUK, Yekgurti, Komal) gibt es immer noch keine Einigung um Barzanis Posten. Die nächste Sitzung soll am 08. Oktober stattfinden.

kn

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