PJAK-Einheiten (Bild: rojhelat.info)

Ostkurdistan – Nach der Hinrichtung des politischen Gefangenen Behrouz Alkhani am Mittwoch im Gefängnis von Urmiye,  Iranisch-Kurdistan, hat der Exekutivrat der „Partei für ein Freies Leben in Kurdistan (PJAK)“ in einer schriftlichen Erklärung dazu Stellung genommen und darin die KurdInnen dazu aufgerufen, ihren Kampf gegen die Unterdrückung und Besetzung des iranischen Regimes zu verstärken:

Die Regierung Rouhani muss ihre schmutzige und falsche Politik in Kurdistan beenden

Unsere Gedanken sind bei Behrouz Alkhani, der beherzt gegen die Unterdrückung des iranischen Regimes widerstand geleistet hatte und wir sprechen seiner Familie und der kurdischen Nation unser Mitgefühl aus. Wir verurteilen diese Brutalität des iranischen Regimes gegen die kurdische Nation. In der jetzigen Situation wird diese Politik des Regimes nur zu seiner eigenen Zerstörung führen.

Ausländische Vereinbarungen und das kurdische Opfer

Während mit den USA und anderen Regierungen verhandelt wird, ist offensichtlich, dass das Ergebnis dieser Vereinbarung ist, die kurdische Nation zu opfern. Wegen interner Probleme beschäftigen sie sich mit der kurdischen Nation. Ohne Sorge exekutiert das Regime täglich dutzende Kinder dieser Nation, da diese Hinrichtungen und unmenschlichen Angriffe das Ergebnis der Vereinbarungen gegen unsere Nation sind. Mit diesen Hinrichtungen zwingt das iranische Regime die kurdische Nation dazu, andere Entscheidungen zu treffen. Die Politik der Regierung Rouhani gegen die KurdInnen gleicht der Erdoğans, die unsere Nation zur Entscheidung zwang, den Kampf gegen Erdoğans Unterdrückung aufzunehmen.

Verletzung aller menschlich moralischen Grenzen

Die Hinrichtung von Behrouz Alkhani ist unakzeptabel und wird nicht toleriert werden, da er zusätzlich durch jahrelanger Folter gelähmt war. Kein Gesetz anderer Staaten würde erlauben, was sie ihm angetan haben, aber das Regime im Iran verletzt jede moralische und menschliche Grenze. Vor den KurdInnen, die sie durch ihre Brutalität kaputt machen, fürchten sie sich am meisten. Das Regime wird das Zusammenleben mit der kurdischen Nation niemals tolerieren. In den Gefängnissen, auf der Straße und überall greifen sie unser Volk an.

Konfrontation mit dem Völkermord des iranischen Regimes

Die kurdische Jugend im Iran sollte nicht schweigen und eine patriotische Position einnehmen. Das Regime muss ihre bösartige Politik ändern oder sie wird für ihre Maßnahmen bezahlen.

Zeit für den Kampf

Die Hinrichtungen von Sirwan, Behrouz und vielen anderen Jugendlichen durch das Regime hat nur ein Ziel, Angst unter unserer Nation zu verbreiten. In dieser historischen Phase, in der unsere Nation in allen Teilen Kurdistans der Herausforderung gegenübersteht, ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen zu wollen, darf unsere Jugend im gerechten Kampf um Freiheit nicht zurückgehen, sondern ihren Kampf verstärken und die Besetzung und Unterdrückung nicht hinnehmen. Das kurdische Volk ist in Süd- und Westkurdistan zu einem menschlichen Schutzschild gegen den IS (Islamischer Staat) geworden. In der Türkei baut unser Volk ein Selbstverwaltungssystem gegen die brutale AKP (Partei FÜR Gerechtigkeit und Aufschwung) von Erdoğan auf. Wir rufen das iranische Regime dazu auf, die kurdische Nation nicht für ihre schmutzigen Ziele wütend zu machen. In dieser historischen Phase hat die kurdische Nation genug Kraft, um ihr Schicksal selbst zu bestimmen.

Aufruf zum Kampf gegen Faschismus

Die Aktionen des iranischen Regimes werden von der kurdischen Freiheitsbewegung unter keinen Umständen unbeantwortet gelassen. Wir laden unser Volk und besonders die Jugend dazu ein, die Würde unserer Gefallenen zu beschützen und für sie zu Kämpfen und Widerstand zu leisten. Wir verurteilen noch mal die faschistische und rassistische Politik der Regierung Rouhani gegen die kurdische Nation im Iran.

kn/isku/rojhelat.info

2 KOMMENTARE

  1. Die Kurden wollen also auch hier den Frieden opfern und stellen ihre Nationalinteressen über den Frieden… Vielleicht sollten die Kurden langsam begreifen, dass sie mit Waffengewalt nichts erreichen…
    Geht zur Schule, strengt euch dort an, danach zur Universität. Kurden müssen in den sozialen Schichten aufsteigen, Macht durch Wohlstand erlangen. Dann wird es vielleicht irgendwann in 50 oder 100 Jahren etwas mit Kurdistan…

    Aber so? Überall zur Gewalt aufrufen und glauben mit Kalashnikov kann man alle Probleme lösen…
    Besonderst mit dem türkischen und iranischen Millitär als Gegner?
    Der Kampf der Kurden wird einfach richtig richtig schlecht geführt… Ihr gebt euch als Kanonenfutter her, sterbt Reihenweise und fühlt euch dabei auchnoch patriotisch….. Ihr müsst euch weiterentwickeln liebe Leute… und das ohne AK47 und Co.

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