Kämpfer der YPG nach der Befreiung der Grenzstadt Girê Spî (Foto: ANHA)

Girê Spî – Es ist vollbracht. Die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) und die Einheiten des Anti-IS-Bündnisses Burkan al-Firat (Vulkan des Euphrat) haben nach eigenen Angaben die Grenzstadt Girê Spî (Tal Abyad) vollständig von der Gewalt der Terromiliz „Islamischer Staat“ (IS) befreit.

Direkt gegenüber von Girê Spi liegt die Ortschaft Akçakale, die auf Kurdisch Kaniya Xezalan heißt.

Die Befreiung von Girê Spî hat für die Kurden strategische und historische Bedeutung. Die Stadt liegt zwischen den kurdischen Kantonen Efrîn und Cizirê. Mit der Einnahme von Girê Spî durch die kurdischen Kräfte ist es den YPG gelungen, zwei ihrer drei Kantone, Kobanê und Cizirê, die sie im Norden Syriens kontrollieren, miteinander geografisch zu vereinen.

Die Befreiung von Girê Spî hat zudem aus militärstrategischer Sicht große Bedeutung. Sie war bis zum Wochenende das wichtigste Eingangstor zum “Kalifat” des IS. Die meisten ausländischen Jihadisten gelangen von dort aus über die Türkei nach Syrien.

Laut dem Kommandanten der YPG, Hisên Kocher, konnten die Kämpferinnen und Kämpfer der YPJ/YPG mit der Unterstützung der Burkan al-Firat am 40. Tag ihrer Angriffsoperation “Kommandeur Rubar Qamishlo” dem IS schwere Schläge zufügen und die strategisch und historisch wichtige Grenzstadt Girê Spî vollständig einnehmen.

kn

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