IS-Terror in Kobanê - Angehörige der Opfer trauern

Kobanê – Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) ist nach Angaben von örtlichen Aktivisten und kurdischen Nachrichtenagenturen über die Türkei in die kurdische Stadt Kobanê eingedrungen und in der Stadt sowie im Dorf Berch Botan, südlich von der Stadt, ein Massaker angerichtet. Bei diesen Angriffen wurden den Angaben zufolge mindestens 42 Menschen getötet und 55 weitere verletzt.

Wie die kurdischen Nachrichtenagenturen und die örtlichen Aktivisten mitteilten, verübten die IS-Terroristen Selbstmordanschläge und lieferten sich im Stadtzentrum Gefechte mit kurdischen Volksverteidigungseinhieten (YPG). Bei den Anschlägen in der Stadt sind laut Angaben der kurdischen Nachrichtenagentur ANHA mindestens 22 Menschen getötet und 55 Weitere verletzt worden.

Zudem sollen die Terroristen im Dorf Berch Botan, südlich von Kobane, mindestens 20 kurdische Zivilisten hingerichtet haben. Laut der Beobachtungsstelle waren auch Frauen und Kinder unter den Opfern. Ihre Informationen bezieht die Beobachtungsstelle mit Sitz in London von einem Netz von Augenzeugen vor Ort. Die Angaben haben sich in der Vergangenheit als zuverlässig erwiesen.

In mehreren Gebieten des Ortes kam es zwischen den kurdischen YPG und der IS-Terroristen zu schweren Gefechten. Dabei seien laut Meldungen der YPG 30 Mitglieder des IS getötet worden. YPG-Sprecher, Redur Khalil, erklärte, die IS-Angreifer hätten Uniformen der Freien Syrischen Armee (FSA) getragen. Die Auseinandersetzung zwischen den Verteidigungseinheiten und dem IS sollen noch weiter anhalten.

kn

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