Im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) sind bisher 1205 Peschmerga gefallen

Hewlêr, Südkurdistan – Die „Kommission für Peschmerga, Märtyrer und Genozid-Opfer“ der Autonomen Region Kurdistans hat in einer Pressekonferenz die Endresultate ihres zuvor stattgefundenen Treffens bekannt gegeben. Laut der Kommission seien im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ (IS) bisher 1’205 Peschmerga gefallen.

Präsident der Kommission für Peschmerga, Märtyrer und Genozid-Opfer, Ari Hersin: „In unserer Sitzung sind wir zum Schluss gekommen, dass das Peschmerga-Ministerium gegenüber den Familien der Märtyrer und der verwundeten Peschmerga keine Fehler begangen hat oder sich ihnen gegenüber mangelhaft verhalten hat. Abgesehen von einigen Fällen, wie Ereignisse in Spitälern oder das Unterlassen der notwendigen Behandlung der verletzten Peschmerga durch einige Ärzte, gab es keine Mangelhaftigkeit. Viele unserer verwundeten Peschmerga wurden in Spitäler in Frankreich, Deutschland, Jordanien, der Vereinigen Arabischen Emirate und des Irans verlegt. Zuletzt wurde gestern ein verletzter Peschmerga mit einem Privatflugzeug nach Frankreich befördert, um behandelt zu werden.“

Bezüglich verwundeter Peschmerga und Märtyrer äußerte sich Selar Dschebar, Vertreter des Peschmerga-Ministeriums der Autonomen Region Kurdistans, an der Pressekonferenz wie folgt: „Im Kampf gegen den IS sind bisher 1’205 Peschmerga gefallen und mehr als 6’000 wurden verwundet.“

kn

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