Zivilisten fliehen vor IS-Terroristen (Foto: ANHA)

Riha – Der Nachrichtenagentur DIHA zufolge soll der sogenannte „Islamische Staat“ (IS) in der Nähe von Girê Spî (Tal Abyad) um die hundert arabische Zivilisten massakriert haben.

Bei den Zivilisten handle es sich vor allem um Frauen und Kinder, die versucht hätten, über den türkisch-syrischen Grenzübergang nach Nordkurdistan (in das Dorf Kanîya Xezlan) zu fliehen und dabei, ein Kilometer vor der Grenze, ins Feuervisier der Terroristen geraten wären. Einige, die überlebt hätten, seien in Nordkurdistan (Südosttürkei) angekommen und wären von Bekannten nach Riha (Urfa) in Sicherheit gebracht worden.

Zudem melden zahlreiche kurdische Journalisten, dass das gemeinsame Angriffszentrum der YPG und FSA (Vulkan des Euphrat, Burkan al-Furat) eine großangelegte Offensive zur Befreiung der IS-Hochburg Girê Spî gestartet hätte.

Örtlichen Berichten zufolge finden schwere Gefechte zwischen den kurdischen Verteidigungseinheiten YPG/YPJ und IS-Terroristen, westlich von Girê Spî, statt.

kn

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