Das Hotel Tara in Mahabad wurde durch die Demonstranten in Brand gesteckt

Ostkurdistan – In der kurdischen Stadt Mahabad herrschen bürgerkriegsähnliche Zustände. Die Sicherheitskräfte des iranischen Regimes gehen mit brutaler Härte gegen die Demonstranten vor und das Mullah-Regime verhängt den Ausnahmezustand über Mahabad.

Tausende Menschen versammelten sich gestern Nachmittag vor dem Hotel Tara, welches der Schauspielort des Suizides der 26-jährigen Kurdin Farinaz Khosrewani war und forderten Gerechtigkeit. Farinaz sprang am 04. Mai aus dem 4. Stock des Hotels Tara in Mahabad, in welchem sie angestellt war, um einer Vergewaltigung durch Mitglied des iranischen Geheimdienstes zu entkommen. Dieses Ereignis löste heftige Proteste in Mahabad aus, bei denen es zu Zusammenstößen mit den iranischen Sicherheitskräften kam. Dabei sollen dutzende Demonstranten verhaftet, 27 verletzt und zwei weitere getötet worden sein, berichtet die kurdische Nachrichtenagentur Rojnews. Zudem wurde das Hotel Tara durch die Demonstranten in Brand gesteckt, die Wut über das Regime und die jahrelangen Repressalien entluden sich sichtlich.

Das iranische Regime lässt nun seine Armeeeinheiten in Mahabad aufmarschieren. Diverse Quellen berichten hierzu, die Stadt wäre inzwischen umzingelt und das Militär stehe bereit, um gegen die Aufständischen mit aller Brutalität vorzugehen.

kn

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