Chronik vom 05.11.14

21:00 Uhr: Laut sich vor Ort befindenden Beobachtern sollen 7 Anti-IS-Koalitions Luftangriffe in Girê Sipî stattgefunden haben. Dabei seien 30 IS-Mitglieder umgekommen. Unter anderem wird auch von einem erfolgreichen Anschlag auf ein IS-Konvoi berichtet, welcher Kobanê angesteuert haben und nur noch 30 km zu bewältigen gehabt haben soll.

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20:52 Uhr: Die Verteidiger von Kobanê haben die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) nach eigenen Angaben in einigen Teilen der westkurdischen Stadt zurückgeschlagen. Laut Idriss Nassan, Außenminister des Kantons Kobanê, hätten die kurdischen Volksverteidigungseinheiten drei Dörfer im Westen Kobanês, die unter Kontrolle der IS-Terroristen waren, eingenommen. Das Artilleriefeuer der Peschmerga aus Südkurdistan (KRG, Nordirak) half dabei, Nachschubwege des IS zu unterbrechen, sagte Nassan am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) meldete, die Kurden seien im westlichen Teil der Stadt vorgerückt.

 

Chronik vom 03.11.14

15:42 Uhr: Berichten zufolge sollen die kurdischen Verteidiger die Dörfer Arbusch, Manaza, Albalur und Chikur, westlich von Kobanê, befreit haben.

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07:00 Uhr: Die gemeinsame Operation der YPG und Peschmerga gegen den IS an der Westfront in Kobanê soll andauern.

 

Chronik vom 02.11.14

17:20 Uhr: Der Journalist Ersin Çaksu meldet, dass seit dem Nachmittag an der östlichen Front von Kobanê (Kaniya Kurda) und in der Nähe der Gemeinde während den Gefechten 15 IS-Milizen getötet worden wären, 3 davon seien Befehlshaber gewesen.

 

Chronik vom 01.11.14

20:00 Uhr: Der Konvoi der Peschmerga-Kämpfer soll in diesem Moment unterwegs nach Kobanê sein und einige Fahrzeuge sollen bereits die Grenze überquert haben.
Ein Journalist der Zeitung Özgür Amed, der sich an der Grenze zu Kobanê befindet, äußert sich folgendermaßen dazu : „Es finden heftige Gefechte in Kobanê statt, während die Peschmerga die Grenze passieren.“

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22:00 Uhr: Die Kämpfe zwischen den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) und der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) in Kobanê gehen mit unverminderter Härte weiter. Bei US-geführten Luftangriffen sollen mindestens 21 IS-Kämpfer in Kobanê ums Leben gekommen sein. Die Opfer hätten zur „Religionspolizei“ des IS gehört, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) am Freitag. In den zurückliegenden drei Tagen seien im Kampf um Kobanê mindestens hundert IS-Kämpfer getötet worden.

 

Chronik vom 31.10.14

15:44 Uhr: Masud Barzani, Präsident der kurdischen Autonomieregion im Nordirak, sagte am Donnerstag, er sei bereit, weitere Peschmerga-Kämpfer nach Kobanê zu entsenden, wenn man darum gebeten werde.

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15:15 Uhr: Seit 46 Tagen belagert die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) schon die kurdische Stadt Kobanê in Westkurdistan (Rojava, Nordsyrien). Im Osten, Süden und Westen ist Kobanê vom IS weiterhin eingekesselt. Berichten zufolge hat der IS gestern Nacht erneut versucht, die Verbindungsstraße zu erobern. Die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) konnten den Angriff aber erfolgreich zurückschlagen. Nach Angaben der YPG seien bei den Auseinandersetzungen 37 IS-Kämpfer getötet worden, berichtet die Nachrichtenagentur ANHA.

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15:00 Uhr: In einem Gespräch mit Spiegel Online erklärte Idris Nassan, Außenminister des Kantons Kobanê, was die Ankunft der Peschmerga für Kobanê bedeutet. „Es geht nicht darum, dass 150 Peschmerga-Kämpfer kommen, sondern welche Waffen und Munition sie uns mitbringen. Wir brauchen Waffen. Kämpfer haben wir selber“, sagte Nassan. Demnach bringen die Peschmerga Artillerie mit, welche die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) in Kobanê nicht verfügen, während der IS aber gut gerüstet ist. Die Ankunft der Peschmerga in Kobanê hat mehr politische Bedeutung als militärische, sagte der Außenminister des Kantons Kobanê weiter. Die Volksverteidigungseinheiten und PYD in Westkurdistan (Nordsyrien) stehen der kurdischen Arbeiterpartei PKK nahe, die in der Türkei verboten ist und auch in europäischen Ländern und den USA auf der Terrorliste steht. Die Peschmerga dagegen bekommen internationale Unterstützung. „Wenn wir nun gemeinsam in Kobanê kämpfen, werden wir Teil des internationalen Kriegs gegen den IS“, erklärte Idris Nassan gegenüber Spiegel Online.

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14:45 Uhr: Der Journalist Mutlu Civiroglu sprach mit dem YPG-Sprecher Polat Can. Dieser beschuldigt die türkische Regierung, sie würde die Peshmerga davon abhalten nach Kobanê zu gelangen und die Einreise der Peshmerga absichtlich verzögern.

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12:15 Uhr: Peschmerga erneut in Kobanê Die kurdische Nachrichtenagentur Rûdaw Türkçe berichtet, dass heute Morgen erneut eine Gruppe Peschmerga nach Kobanê gegangen ist. Laut Meldung wollte die Gruppe sich vor Ort über die Situation erkundigen und ist nach Gesprächen mit Funktionsträgern der PYD wieder zurück nach Suruç, auf die andere Seite der Grenze, gefahren. Erst gestern war eine 10-köpfige Peschmerga-Delegation in Kobanê und hat sich dort mit Vertretern der YPG ausgetauscht.

 

Chronik vom 30.10.14

21:54 Uhr: Berichten zufolge hat die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) am Donnerstag den Norden der kurdischen Stadt Kobanê mit schwerer Artillerie angegriffen. Damit gelang es dem IS, die Verstärkung der kurdischen Verteidiger durch Peschmerga-Kämpfer aus Südkurdistan (KRG, Nordirak) aufzuhalten.

Die kurdischen Volksverteidigungskräfte (YPG) konnten eine IS-Offensive auf die Stadt aber erfolgreich abwehren, dies berichtet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Laut dem Direktor der in London ansässigen Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman, gab es aufseiten der IS-Terroristen mehrere Tote. Ihre Leichen hätten stundenlang auf den Straßen gelegen, bis sie geborgen worden seien. Nach Angaben der YPG seien bei den Auseinandersetzungen in den letzten 24 Stunden insgesamt 86 IS-Kämpfer getötet worden.

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18:00 Uhr: Laut Ersin Caksu, Journalist vor Ort in Kobanê, soll die 10-köpfige Peschmerga-Delegation sich wieder auf dem Rückweg nach Suruç befinden. Die Delegation führte in Kobanê Gespräche mit Vertretern der YPG, während die schwer bewaffneten Peschmerga-Kämpfer auf der anderen Seite der Grenze warteten.

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15:00 Uhr: Aktuell befinden sich immer noch nur zehn Peschmerga in Kobanê. Die repräsentative Peschmerga-Delegation in Kobanê führt nach wie vor Gespräche mit hochrangigen YPG-Kämpfern und TEV-DEM-Politikern. Die schwer bewaffneten Peschmerga warten weiterhin an der Grenze.

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12:00 Uhr: Eine Peschmerga-Delegation bestehend aus zehn Personen, darunter Dr. Izettin Temo, befinden sich bereits in Kobanê.

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Peschmerga in Kobanê (Foto: DIHA)

Chronik vom 29.10.14

23:00 Uhr: Laut der kurdischen Nachrichtenagentur Rûdaw sind Peschmerga-Einheiten in Suruc, die nach Kobanê gehen wollen, andauernden Beschimpfungen seitens türkischer Soldaten ausgesetzt. Dr. Izzadin Tamo, ein Arzt, der die Peschmergakräfte nach Kobanê begleitet, sagt: „Man hat uns in ein Lagerhaus untergebracht, wo es nicht mal Seife für das Händewaschen gibt. Viele türkische Soldaten haben uns umstellt. Es ist, als ob wir in einem Gefängnis wären.“

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22:00 Uhr: Die kurdischen Peschmerga aus Südkurdistan (KRG, Nordirak) sind auf ihrem Weg nach Kobanê, das von der IS belagert wird, in Nordkurdistan (Osttürkei) herzlich empfangen worden. Zehntausende Kurden säumten die Straßen, um den etwa 150 Kämpfern Glück zu wünschen. Die türkische Polizei benutzte Tränengas, um die Menge zu zerstreuen.

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Kurden bejubeln Peschmerga-Konvoi

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21:00 Uhr: Laut Idriss Nassan, Sprecher für Auswärtige Angelegenheiten des Kantons Kobanê, seien 50 bis 70 Kämpfer der FSA in der Stadt Kobanê eingetroffen. Am Morgen des selben Tages, hatten etwa 70 Peschmerga mit schweren Waffen die irakisch-türkische Grenze passiert, weitere 80 Peschmerga waren auf dem Flughafen der Stadt Riha (türk: Şanlıurfa) gelandet.

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14:00 Uhr: In einem Telefoninterview mit der BBC Arabic beantwortete der FSA-Kommandant Abdul Jabbar Al-Kaidi die Frage des Journalisten, ob sie (FSA) sich auch in Kobanê befinden, wie folgt: „Ja, heute haben wir mit 200 Mann Ain Al-Arab betreten. Ich bin auch hier, um den IS zu bekämpfen.“

Lokale Quellen bestätigen die Präsenz der FSA in Kobanê, geben aber entgegen der Behauptung Al-Kaidis die Anzahl der FSA-Kämpfer mit 40 bis 60 aus. Ob sich Al-Kaidi tatsächlich auch in Kobanê befindet, konnte noch nicht bestätigt werden.

Chronik vom 28.10.14

07:00 Uhr: Laut der kurdischen Nachrichtenagentur Rûdaw sollen sich 150 Peschmergakräfte auf dem Weg nach Kobanê befinden. Es wird erwartet, dass die schwer bewaffneten Einheiten der Peschmerga noch heute in Kobanê eintreffen.

Chronik vom 27.10.14

05.49 Uhr: Journalist A. Rahman Gök meldet, dass heftige Gefechte mit schweren Waffen an der Ostfront weitergehen.

Chronik vom 24.10.14

22:30 Uhr: YPG-nahe Quellen melden, dass der IS in Girê Spî (Tall Abyad) zahlreiche neue Autobomben vorbereitet hat, welche für neue Angriffsstürme auf Kobanê startbereit gemacht werden.

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22:28 Uhr: Salih Muslim, Co-Vorsitzender der Partei der Demokratischen Union (PYD), dementiert die Meldungen, dass 1300 Rebellen der Freien Syrischen Armee (FSA) sich auf dem Weg befinden, um den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) bei der Verteidigung der belagerten Stadt Kobanê gegen die IS-Terrormilizen zu helfen.

„Das stimmt nicht. So eine Erklärung hat die FSA nicht. Hier werden bewusst Falschmeldungen verbreitet. Es kämpfen sowieso einige FSA-Gruppen mit uns. Wenn sie so etwas vor hätten, würden sie sich an uns wenden. Das ist eine lügnerische Nachricht“, so Salih Muslim.

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14:00 Uhr: Rund 1300 Kämpfer der Rebellengruppe Freie Syrische Armee (FSA) wollten nach Angaben des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und Bestätigungen in den eigenen Reihen in der eingekesselten Stadt Kobanê der YPG zur Hilfe kommen. Bei seinem gestrigen Besuch in der estnischen Hauptstadt Tallin sagte Erdogan, die kurdische Partei der Demokratischen Union (PYD) sei mit der Unterstützung durch die FSA einverstanden. Die PYD hat postwendend diese Behauptung dementiert. Es sei zwar Kontakt zur FSA aufgenommen worden, aber eine Einigung, wie es Erdogan der Öffentlichkeit vermittelt hat, sei nicht erzielt worden.

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10:00 Uhr: Laut A. Rahman Gök (Journalist vor Ort) berichtet, dass es im Osten von Kobanê heftige Gefechte gibt und im Süden und Westen der Stadt würde man Schüsse hören.

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08:50 Uhr: Bei den Gefechten Tell Shair sollen mindestens 7 ISIS-Kämpfer getötet worden sein. Zudem soll die YPG 15 Kalaschnikows, zwei BKC Maschinengewehre, einen Granatwerfer, zwei Funkgeräte und 5 Munitionkettensketten des DSchK Maschinengewehrs erbeutet haben.

Chronik vom 23.10.14

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17:00 Uhr: Der IS hat eine Großoffensive auf Kobanê gestartet. Zahlreiche mit Sprengstoff gefüllte Autos und Lastwagen werden ins Stadtzentrum gefahren und dort zur Explosion gebracht. Das Ausmass der Verwüstung der Terroranschläge mit explosiven Fahrzeugen ist gewaltig. Die YPG braucht dringend Panzerabwehrraketen, um diese Angriffe abwehren zu können.

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16:25 Uhr: Die Meldungen, dass das Assad-Regime Kobanê mit Waffen beliefert habe, haben die Volksverteidigungseinheiten (YPG) dementiert.

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16:11 Uhr: Nach Angaben der YPG seien von den 28 über Kobanê abgeworfenen Fallschirmpaketen versehentlich zwei bei den IS-Terroristen gelandet. Der starke Wind sei der Grund dafür gewesen. Eine von zwei falsch gelandete Waffenlieferung soll demnach kurze Zeit später bombardiert und zerstört worden sein.

Auch das Zentralkommando in Florida hatte am Montag mitgeteilt, dass in der Nähe von Kobanê eine herrenlose Ladung Waffen durch ein amerikanisches Kampfflugzeug zerstört worden sei. Selbst wenn ein Bündel sein Ziel nicht erreicht habe, sei die Erfolgsquote der Abwürfe aber äußerst hoch, erklärte Pentagonsprecher John Kirby am Dienstag.

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15:40 Uhr; IS-Angriffe auf die Ostfront wurden von YPG und US-Luftstreitkräften zurückgedrängt.

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15:20 Uhr: Die Situation in Kobanê verschäft sich. Berichten zufolge soll die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) eine Großoffensive gestartet haben. Dabei hätten sie einen rund drei Kilometer langen Korridor von dem Hügel Tell Schair bis zur Stadtgrenze eingenommen, sagte Rami Abdel Rahman, der Leiter der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR). Die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) haben diese Meldung bisher nicht bestätigt.

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12:00 Uhr: Wie die in Großbritannien ansässige „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ (SOHR) meldet, haben YPG-Einheiten, unterstützt durch Luftangriffe der Koalition, den Hügel von Tell Shair zurückerobert und viele Kämpfer des IS getötet. Sieben Leichen sollen in den Händen der YPG sein. Weiter berichtet SOHR über zahlreiche Leichen des IS in den Strassen von Kobanê. Die Leichen können wegen den Scharfschützen nicht geborgen werden.

Laut SOHR hat der IS zudem sehr viele ihrer erfahrenen Kämpfer bei der Schlacht um Kobanê verloren. Dennoch würde der IS weiterhin Verstärkung aus den Provinzen Raqqa, Deir ez-Zor und Aleppo nach Kobanê senden.

Chronik vom 22.10.14

08:00 Uhr: Augenzeugen in Kobanê: Setzt der IS Chemiewaffen ein? (mehr hier)

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6:45 Uhr: Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hat am Montag einen Korridor durch die Türkei für die kurdische Peschmerga-Armee aus Südkurdistan (KRG, Nordirak) angekündigt, damit diese den Kurden im belagerten Kobanê in Westkurdistan (Rojava, Nordsyrien) zu Hilfe eilen. Er hat aber zugleich jede direkte türkische Unterstützung für die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) ausgeschlossen. Wann die Peschmerga-Kämpfer in Kobanê eintreffen, ist bisher unklar. In der Nacht zum Montag – rund fünf Wochen nach Beginn der Kämpfe – hatten US-Transportflugzeuge erstmals Waffen und Munition sowie medizinisches Material für die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) in Kobanê abgeworfen. Die Lieferungen stammen nach US-Angaben von kurdischen Behörden in Südkurdistan.

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6:30 Uhr: Laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte hätten die IS-Terroristen nach zwei Selbstmordanschlägen im Norden der Stadt an allen Fronten Kobanê angegriffen. Demnach lieferten sich die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) am Abend heftige Gefechte mit den IS-Terroristen.

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6:00 Uhr: Seit Beginn der Angriffe auf Stellungen der Terrormiliz rund um die kurdischê Stadt Kobanê seien hunderte Kämpfer des „Islamischen Staats“ (IS) getötet worden, teilte das amerikanische Zentralkommando am Montag mit. Dutzende Positionen und Waffenträger des IS seien erfolgreich zerstört worden, hieß es weiter.

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1:30 Uhr: In einem Telefongespräch mit Civaka Azad ließ Asya Abdullah, Co-Vorsitzende der Partei der Demokratischen Einheit (PYD), mitteilen, dass der Islamische Staat (IS) offenbar eine chemische Waffe im Kampf gegen Kobanê eingesetzt habe. „Sie haben eine chemische Waffe in die Stadt abgefeuert. Durch das Gas, das aus dieser Waffe entweicht, können die Menschen im Umfeld des Einschlags nicht mehr sehen, nicht mehr atmen und werden ohnmächtig“, erklärte Abdullah. Die chemische Waffe sei heute Abend zeitgleich mit einer Großoffensive des IS auf das Stadtzentrum von Kobanê eingesetzt worden.

Setzt der IS in Kobanê Chemiewaffen ein? -  ein mutmaßlich Betroffener
Setzt der IS in Kobanê Chemiewaffen ein? – ein mutmaßlich Betroffener

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0:54 Uhr: Gegenüber dem BBC Korrespondenten Güney Yildiz berichtete der kurdische Arzt Dr. Welat aus Kobanê, dass die Symptome, die er bei den Betroffenen ausmachte, auf den Einsatz von Chemiewaffen deuten. „Wir wissen nicht genau, um was für eine Waffe es sich handelt. Es könnte eine chemische Waffe sein, es könnte Chlorgas oder Phosphor sein, das eingesetzt wurde. Doch uns fehlt das nötige Equipment, um das abschließend feststellen zu können“, so der Arzt aus Kobanê.

Chronik vom 21.10.14

23:20 Uhr: Laut Angaben von Asya Abdulla sollen in Kobane chemische Waffen eingesetzt worden sein. Sie würden versuchen mittels Analysen herauszufinden, um welche chemische Waffen es sich handele. Sehstörungen, Atemnot und Ohnmacht seien einige Symptome, die auftreten.

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22:18 Uhr: Gefechte in Kobanê wieder intensiver, insbesondere im Osten und im Süden von Kobanê, berichten lokale Quellen vor Ort.

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17:00 Uhr: Den Angaben der kurdischen YPG zufolge seien bei den Gefechten in den vergangenen 24 Stunden ingesamt 73 IS-Mitglieder an allen Fronten in Kobanê getötet worden. In den Reihen der YPG kamen elf Kämpferinnen und Kämpfer ums Leben. Zudem hätte die YPG die Angriffe des IS auf Kaniya Kurdan sowie auf die Straße der Stadtverwaltung zurückgeschlagen. Die Gefechte gehen unvermindert weiter.

Chronik vom 20.10.14

4:55 Uhr: Die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) in Kobanê sind von der Luft aus mit Waffen versorgt worden. Das US-Militärkommando teilte am Sonntagabend (Ortszeit) mit, dass Waffen, Munition und medizinische Hilfsgütern in der Nähe der von IS-Terroristen belagerten Stadt Kobanê abgeworfen wurden. Demnach habe es mehrere Versorgungsflüge gegeben. Das Material stamme außerdem von den kurdischen Behörden in der Autonomen Region Kurdistan im Nordirak.

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Chronik vom 19.10.14

17:00 Uhr: Die Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte teilte mit, dass 70 Leichen der IS-Terroristen ins Krankenhaus von Tal Abyad gebracht wurden.

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16:00 Uhr: Ein Aufruf von Polat Can, Kommandeur und Pressesprecher der YPG, an die kurdische Jugend: „Trennt euch von euren Parteien und schließt euch der YPG an.“

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14:00 Uhr: Laut Polat Can, Kommandeur und Pressesprecher der YPG, wurden die Angriffe der IS-Milizen in Kobanê zurückgeschlagen, dabei seien zahlreiche IS-Terroristen getötet worden, deren Leichen in den Händen der YPG wären. Außerdem habe die YPG zahlreiche militärische Güter und Waffen beschlagnahmt.

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10:00 Uhr: Laut Özgür Amed, Journalist vor Ort an der Grenze zu Kobanê, hat der IS gestern versucht, mit Autobomben vier YPG-Stellungen anzugreifen. Die YPG konnte die Terroranschläge erfolgreich abwehren und den IS zurückdrängen. Die Extremisten sollen dabei schwere Verluste erlitten haben.

Chronik vom 18.10.14

20:00 Uhr: Der YPG-Sprecher Polat Can schreibt über seinen privaten Twitter Account: „IS startet aus fünf Richtungen ihren größten Angriff auf Kobane. Heute Nacht wird das Ergebnis klar.“

Chronik vom 17.10.2014

20:00 Uhr: Der IS schickt aus Minbij Verstärkung inklusive 14 Fahrzeuge und einen explosionsgefährlichen Tanker in Richtung Kobanê. Weitere Verstärkung hat der IS aus Sarrin nach Kobanî gesendet.

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14:30 Uhr: Laut kurdischer Informationsquellen des RT (ehemals Russia Today, russischer Fernsehsender) zieht sich der IS aus Kobanê zurück.

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11:03 Uhr: NZZ: Noch 20 Prozent der Stadt unter IS-Kontrolle, kurdische Kämpfer haben mit Hilfe internationaler Luftangriffe die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in der seit Wochen umkämpften nordsyrischen Grenzstadt Kobane weiter zurückgedrängt. Der Vize-Sprecher für auswärtige Angelegenheiten in Kobane, Idris Nassan, sagte der Nachrichtenagentur dpa, dass die Jihadisten noch 15 bis 20 Prozent der Ortschaft unter Kontrolle hätten. Vor einem Tag war noch von 30 Prozent, vor einer Woche von etwa 40 Prozent die Rede gewesen. Nassan fügte hinzu, dass die sunnitischen Extremisten täglich Verstärkung in die Stadt an der Grenze zur Türkei holten, um die verlorenen Gebiete zurückzuerobern.

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10:00 Uhr: Während der IS Verstärkung an die Süd- und Ostfront von Kobanê sendet, führt die YPG Angriffe auf die IS-Milizen im Dorf Minaze, das 4 km südwestlich von Kobanê liegt, aus.

Chronik vom 16.10.2014

23:24 Uhr: In Süd-Kobane finden schwere Gefechte statt.

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21:00 Uhr: YPG Kom­­­­­­­­­­­­mandeur Mehmud Berxwedan: „Nach einem Monat des Widerstandes machen wir inzwischen den Schritt zum Erfolg. Insbesondere wurde diese Woche Kobane zum Friedhof des IS. Mittlerweile gibt es in jedem Haus und in jeder Straße von Kobane Leichen von IS-Banditen. In den letzten Tagen haben wir an allen drei Fronten große Fortschritte gemacht. Es vergeht kein Tag an dem wir sie nicht töten und keine schweren Waffen sicherstellen. Ihre schweren Waffen und ihre Kraft für den Kampf wurden zerstört. An allen drei Fronten sind Säuberungsaktionen angebrochen.“

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16:30 Uhr: Ein Geschoss des IS welches auf den Grenzübergang Mursitpinar abgefeuert wurde, war ein Blindgänger, die YPG entschärfte es rechtzeitig.

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Geschoss des IS auf Mursitpinar(Bildquelle: A. Rahman Gök)

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15:20 Uhr: Der Journalist A. Rahman Gök berichtet von Mörsereinschlägen auf den Mürsitpinar Grenzübergang zur Türkei. Demnach sollen gegen 14.00 Uhr vier Einschläge innerhalb von zehn Minuten und 16:20 Uhr (Ortszeit) fünf weitere Mörsereinschläge stattgefunden haben.

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15:10 Uhr: Innerhalb einer Stunde sollen vier Geschosse auf das einzige genutzte Krankenhaus gelandet sein, dabei soll nach dem Arzt zufolge ein Patient Verletzungen erlitten haben. Dies berichtet die Journalistin Jenna Moussa, welche in Telefonkontakt mit dem Arzt steht.

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15.00 Uhr: Nach Quellen zufolge sind IS-Terroristen immer noch in Süd-und Ost-Kobane präsent, sie bombardieren ebenfalls noch immer die Stadt.

Chronik vom 15.10.2014

13:50 Uhr: Journalist A.Rahman Gök erklärt, dass die amerikanischen Jets zwei Mal die selbe Stellung des IS in Ost-Kobanê beschossen haben sollen.

Amerikanische Luftangriffe auf Ost-Kobanê (Bildquelle: A. Rahman Gök)
Amerikanische Luftangriffe auf Ost-Kobanê (Bildquelle: A. Rahman Gök)

 

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13:40 Uhr: Der kurdische Journalist A. Rahmen Gök, welcher sich in Kobanê befindet, meldet Operationen der YPG in den Südost-Bezirken von Kobanê. Die Rauchwolken, welche man von dem Grenzübergang Suruc aus sehen kann, sollen von diesen Gefechten stammen.

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12:50 Uhr: Eine YPG nahestehende Quelle meldet amerikanische Luftangriffe auf IS-Stellungen in mehreren Dörfern westlich von Kobanê. Dabei sollen neben Stellungen auch Munitionslager des IS Ziel der Luftangriffe gewesen sein.

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12:18 Uhr: YPG nahen Quellen berichten, dass die amerikanische Luftwaffe IS-Stellungen im Dorf Minaze, westlich von Kobanê, bombardiert haben sollen.

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12:15 Uhr: Laut Avashin, eine YPG nahen Quelle, wurde der Stadtteil Kaniya Kurda in Ost- Kobanê eingenommen.

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08:00 Uhr: Auslandsreporter Dirk Emmerich meldet, 13 mit Panzern beladene Transporter auf der Autobahn von Gaziantep, die an die syrische Grenze verlegt werden.

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07:30 Uhr: Laut  einer YPG nahestehende Quelle soll die US-Luftwaffe das Dorf Susan, das weiter westlich von Kobanê liegt, bombardieren. Die Ortschaft Susan ist ein strategischer Stützpunkt des IS an der Westfront. Zudem soll der IS jeden kampffähigen Mann, unerfahrene lokale Unterstützer miteingeschlossen, an die Fronten in Kobanê senden.

Die Geographische Lage von Susan
Die Geographische Lage von Susan

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05:30 Uhr: A. Rahman Gök, Journalist vor Ort im Stadtzentrum Kobanês, meldet drei Luftangriffe zwischen 03:30 und 03:40 Uhr im Osten der Stadt. An der Westfront soll ein Fahrzeug des IS zerstört worden sein.

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04:00 Uhr: Nach einem Treffen mit ranghohen Militärvertretern am Dienstag gab sich Obama zutiefst besorgt über die Gefahr des IS in Kobanê. Angesichts der Lage in der westkurdischen (nordsyrischen Grenzstadt) versprach er weiterhin Luftunterstützung an die Kurden.

 

Chronik vom 14.10.2014

21:23 Uhr: Kurdischerr Journalist A.Rahmen Gök meldet zwei große Luftangriffe in Ost-Kobane, dabei soll die Erde gebebt haben.

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17:30 Uhr: Selbstmordattentat wird von der YPG verhindert, Video dazu [hier]

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17:20 Uhr: Die YPG Fahne weht über den Tel Shaer Anhöhen[hier]

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17:00 Uhr: Centcom gibt bekannt, dass sie Montag und Dienstag insgesamt 21 Luftangriffe in Kobane geflogen sind.

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14:10 Uhr: Laut Dirk Emmerich haben Verteidiger von Kobane am Telefon berichtet, dass Waffen und Munition knapp werden: „Wir brauchen dringend Nachschub und Verstärkung“

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14:00 Uhr: Auslandsreporter Dirk Emmerich meldet zwei weitere Luftschläge im Norden von Kobanê, der IS versucht dort Verbindungsstraßen in die Türkei zu erobern.

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Luftangriffe der Koalition ( Bildquelle: Dirk Emmerich)

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11:45 Uhr: Bürgermeister von Kobane:“ Die Luftangriffe der Koalition in Zusammenarbeiten mit den kurdischen Kräften, konnten den IS vier Kilometer westlich von Kobane zurückdrängen. Die Anhöhen „Tel Shair“ sind unter unserer Kontrolle.“

Die Lage von Tel Shair
Die Lage von Tel Shair

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11:30 Uhr: Augenzeugen in Kobane melden sehr viele Luftangriffe über die Nacht. Es sollen so viele gewesen sein, dass man sie nicht zählen konnte. Bei den Angriffen sollen ebenfalls sehr viele IS-Terroristen getötet worden sein.

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09.11 Uhr: Dirk Emmerich, Journalist vor Ort an der Grenze zu Kobanê, meldet zwei schwere Luftangriffe in kurzer Folge – einer im Westen, einer im Osten von Kobanê.

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08:25 Uhr: Gemäß YPG-naher Quellen starteten YPG-Einheiten in Kobanê einen Grossangriff gegen den IS und sollen bis zu 7 km westlich in Richtung des Dorfes Tell Shair vorgerückt sein. Die Flagge der YPG soll in diesem Moment auf einem Hügel in Tell Shair wehen.

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01:00 Uhr: Die Journalistin Esra Ciftici, welche für Mednuce Tv und Özgür Politika tätig ist, meldet, dass die Türkei 72 Flüchtlinge nach Kobane abgeschoben haben soll. Zuvor wurden insgesamt 261 Flüchtlinge acht Tage lang in gewahrsam genommen, 72 von ihnen wurden nun offenbar abgeschoben.

Chronik vom 13.10.2014

21:00 Uhr: Der Vorsitzende des Kantons Kobanê bewaffnet sich gegen den IS.

Enwer Muslim, Bürgermeister von Kobane, bewaffnet sich gegen den IS
Enwer Muslim, Co-Vorsitzender des Kantons Kobanê, bewaffnet sich gegen den IS

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20:50 Uhr: Kurdische Flüchtlingskinder in Suruc singen für die YPG [hier]

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20:35 Uhr. Gemäß dem YPG-Sprecher Polat Can, wurde ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug von der YPG im Dorf Temik, südlich von Kobane, zerstört. Ein Selbstmordattentat wurde so verhindert.

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19:10 Uhr: Laut Quellen vor Ort soll es um 20:10 Uhr Ortszeit, zu Luftangriffen in Ost-Kobane gekommen sein.

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18:00 Uhr: Laut CENTCOM soll es vier Luftangriffe südwestlich und drei nordöstlich von Kobane gegen den IS gegeben haben. Es sollen Einheiten, Gebäude, Fahrzeuge und Stützpunkte des IS getroffen worden sein.

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17:00 Uhr: In Kobane soll es nach unterschiedlichen Quellen zufolge 3-6 Autobombenanschläge gegeben haben.

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16:13 Uhr: Der Korrespondent von n-tv und RTL, Dirk Emmerich, berichtet von mehreren Luftschlägen der Anti-IS-Koalition auf Kobanê.

***news** 15:50 Uhr: Straßenkämpfe zwischen der YPG und dem IS in Kobanê.

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14:15 Uhr: YPG-Kommandeur Mehmud Berxwedan dementiert die Meldungen, dass die YPG in Kobanê Waffenhilfe von der Autonomen Region Kurdistan im Nordirak bekommen habe. „Wir haben bisher nicht einmal eine einzige Kugel Unterstützung bekommen“, so Berxwedan im Interview mit Ronahi TV.

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10:30 Uhr: Laut Dirk Emmerich sollen auch heute Morgen kontinuierlich Flugzeuge am Himmel zu hören gewesen sein. Zudem soll die Anti-IS-Koalition mit der YPG zusammen potenzielle Ziele des IS in Kobanê koordienieren. Einen konkreten Luftangriff soll es im Westen von Kobanê gegeben haben. Des Weiteren berichtet Dirk Emmerich über Truppenbewegung des IS im Süden.

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10:00 Uhr: Die deutschen Journalisten, die festgenommen wurden, als sie über die Kurdenproteste in Nordkurdistan (Südosttürkei) berichten wollten sind wieder frei. Die drei freiberufliche Fotoreporter haben die türkische Polizeiwache in Amed (Diyarbakir) verlassen und werden in Kürze eine Vernehmung beim Staatsanwalt haben.

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08:00 Uhr: Dirk Emmerich, Journalist vor Ort in Suruç, berichtet heute Morgen über Transportern auf der Autobahn Dîloks (Gaziantep). Diese sollen mit über ein Dutzend Panzern beladen sein und Richtung türkisch-syrischer Grenze fahren.

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03:00 Uhr: Laut Polat Can, Kommandeur und Pressesprecher der YPG, wurde ein Großangriff der IS-Milizen im Süden der Stadt Kobanê zurückgeschlagen, dabei seien rund 100 IS-Terroristen getötet worden, deren Leichen in den Händen der YPG wären.    

Chronik vom 12.10.2014

23:20 Uhr: USA dürfen IS von der Türkei aus angreifen. (Mehr hier)
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22: 59 Uhr: Der Journalist Amed Dicle erklärt: „Ich habe mit dem Verteidigungsminister vom Kanton Kobanê geredet, er hat die Aussage von Neçirvan Barzani bezüglich der angeblichen Waffenlieferung dementiert.“
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22:30 Uhr: Laut YPG-naher Quelle Avashin soll die US-Luftwafffe IS-Positionen im Osten und Südosten von Kobanê attackieren.
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19:00 Uhr: Der französische Philosoph Publizist und Mitbegründer der Nouvelle Philosophie Bernard Henry Levy: Sollte Kobanê fallen, ist die Türkei direkt verantwortlich. Dazu riskiert sie auch ihre Position in der NATO.
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18:30 Uhr: Das Zentralkommando der Vereinigten Staaten (CENTCOM; United States Central Command) gibt bekannt, am Samstag und heute Stellungen des IS in Kobanê bombardiert zu haben. Die Luftangriffe sollen von den USA und den vereinigten Arabischen Emiraten ausgeführt worden sein.

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18:13 Uhr: Laut Ärzten in Kobanê sollen die IS-Terroristen wahllos um sich herum geschossen und dabei Zivilisten getötet und verletzt haben.

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18:00 Uhr: Der Journalist Ismail Keskin berichtet, dass im Westen von Kobanê die heftigen Kämpfe noch andauern würden. Die IS-Terroristen, die von der YPG schwere Verluste erlitten haben sollen, würden die Orte bombardieren, an denen sich noch Zivilisten aufhalten sollen.

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17:26 Uhr: Dirk Emmerich, Reporter vor Ort in Suruç, beschreibt die Gefechte in Kobanê von der Grenze aus vergleichsweise als weniger intensiv wahrnehmbar. Dabei sollen laut YPG die Luftangriffe langsam ihre Wirkung zeigen.

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17:10 Uhr: Die französische AFP (Agence France-Presse) berichtet über eine Rauchwolke, die sich nach einem Luftangriff über Kobanê ausgebreitet haben soll. Ein Bild, welches von der türkisch-syrischen Grenze aus geschossen sein soll, wurde beigefügt.

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16:00 Uhr: Der Politologe Thomas Schmidinger erklärt, er habe soeben mit Salih Muslim, Co-Vorsitzender der kurdischen Partei PYD, telefoniert. Dieser hätte ihm mitgeteilt, dass noch zehntausende Zivilisten in den Dörfern um Kobanê, die bereits von dem IS erobert wurden, ausharren würden. Die IS-Terroristen seien über viele dieser Dörfer einfach hinweggangen und so mit dem Kämpfen in Kobanê beschäftigt, dass sie sich bisher nicht an die Vertreibung oder Ermordung dieser Zivilisten gemacht hätten. Diese Menschen würden aber auch nicht mehr über die Grenze in die Türkei gelangen können, sondern würden in ihren Dörfern festsitzen. Sie würde derzeit nur die Tatsache schützen, dass die IS-Milizen in Kobanê von der YPG beschäftigt werden würden.

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15:23 Uhr: Nach Angaben von Aktivisten sollen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) den Vormarsch der IS-Terroristen in der kurdischen Stadt Kobanê erst einmal gestoppt haben. IS-Kämpfer seien seit Freitag nicht mehr weiter vorwärts gerückt, teilte das Syrische Beobachtungszentrum für Menschenrechte mit.

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15:00 Uhr: Die YPG-nahe Quelle Avashin meldet die Tötung des IS-Befehlshabers Abu Jamal durch die YPG in der Nähe von Mabrouka. Mabrouka liegt westlich von Serê Kaniyê und hat eine strategische Bedeutung für das Voranschreiten der YPG in Richtung Kobanê.

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14:32 Uhr: Das MERIA-Journal (Middle East Review of International Affairs) berichtet über den möglichen Einsatz der Chemische Waffen seitens des IS in Kobane: Laut israelischen Experten-Quellen, welchen die Bilder vorliegen, scheint es Hinweise darauf zu geben, dass es sich bei einigen der Chemiewaffen um Senfgas (Hautkampfstoff) handeln könnte. Jedoch ist es nicht möglich, diese Meldung ohne weitere Untersuchungen zu bestätigen.

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14:29 Uhr: Die USA sind am 12. Oktober weitere Luftangriffe auf IS-Stellungen rund um die kurdische Stadt Kobanê geflogen.

Ein Luftangriff der Anti-IS-Allianz auf Kobanê heute Morgen.(Foto: Cahit Ucar)
Ein Luftangriff der Anti-IS-Allianz auf Kobanê heute Morgen.(Foto: Cahit Ucar)

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13:08 Uhr: Nach Angaben der YPG sollen innerhalb von 24 Stunden  an allen Fronten in der Region Kobanê 70 IS-Kämpfer getötet worden sein. Die Gefechte dauern weiter an.

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13:00 Uhr: Die Türkische Armee setzt erneut Tränengas gegen Kurden ein.

***news*** 11:38: Quellen aus Girê Spî (Tall Abyad) berichten, dass der IS sich auf eine groß angelegte Angriffswelle auf Kobanê vorbereitet. Demnach sollen tödliche Fahrzeuge, die mit improvisierten explosiven Vorrichtungen (VBIEDs) versehen sind, vorbereitet werden, um den Widerstand der YPG zu brechen. ***news*** 11:00 Uhr: Ein YPG-Kämpfer bestätigt vier Luftangriffe auf IS.

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09:44 Uhr: Laut Auslandskorrespondent von RTL und n-tv Dirk Emmerich gab es in der Nacht eine Reihe von Luftangriffen außerhalb Kobanês. Damit sollte der Zustrom neuer IS-Kämpfer unterbunden werden. Aktuell seien jedoch keine neuen Luftangriffe auf IS-Stellungen oder nachrückenden Milizen aus dem Süden zu verzeichnen.

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09:38 Uhr: BILD Chefreporter Paul Ronzheimer ist seit gestern an der Grenze zu Kobanê und berichtet, dass der IS neue Kämpfer mit Motorrädern bringt. Auf diese Weise sollen US-Jets sie nur schwer treffen können.

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07:56 Uhr: Während Flugzeuge der  Anti-IS-Koalition über die Stadt Kobanê fliegen, werden vier Explosionen im Zentrum gemeldet.

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07:39 Uhr: Die YPG-nahe Quelle Avashin berichtet zwei Luftanschläge der Koalition im Westen von Kobanê.

 

Chronik vom 11.10.2014

23:57 Uhr: Co-Vorsitzender der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans (KCK) Cemil Bayik im Gespräch mit „Presse“-Redakteur Wieland Schneider: „Die Türkei wird nie wirklich gegen den IS kämpfen. Sie hat diese Terrorgruppe lang unterstützt. Türkische Spezialeinheiten koordinieren die IS-Angriffe auf Kobane. Ankara benützt den IS als Werkzeug, um die kurdische Revolution und die Selbstverwaltungsstrukturen in Rojava (syrische Kurdengebiete, Anm.) zu vernichten.“ (mehr hier)

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23:45 Uhr: Der Aktivist Farhad Shami berichtete am Samstag der Nachrichtenagentur dpa am Telefon, es gebe heftige Gefechte im Süden, Westen und vor allem im Osten der Stadt Kobanê.

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23:00 Uhr: Berichte, dass Jabhat al-Akrad (Brigade der Front der Kurden, Eniya Kurdan) sich im Zentrum Kobanês befindet.

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22:34: Uhr: Im Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) forderte der kurdische Politiker Idris Nassan Waffenhilfe für die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG), aber keine fremden Bodentruppen. Im arabischen Fernsehsender Al Jaazira forderte Nassan erneut, die kurdischen Volksverteidigungseinheiten in der Stadt Kobanê mit schweren Waffen zu unterstützen, um den IS effektiv bekämpfen zu können. Dazu müsse die Türkei aber die nahe Grenze öffnen. Verstärkung durch internationale Bodentruppen oder Kämpfer anderer kurdischer Organisationen lehnte der kurdische Politiker dagegen ab: „Wir haben Tausende erfahrene Kämpfer, die IS seit mehr als einem Jahr bekämpfen. Wir brauchen keine Kämpfer der kurdischen Arbeiterpartei PKK in Kobanê“, so Nassan.

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22:16 Uhr: Kantonalpräsident von Kobanê Enver Muslim im Interview mit BBC Türkçe: „70% der Stadt Kobanê befindet sich weiterhin unter unserer Kontrolle. Auch konnten wir den Grenzübergang Mursitpinar, der seit Tagen massiven Angriffen seitens IS ausgesetzt ist, halten.“

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21:56: Uhr: Diversen Berichten zufolge soll die von den USA geführte Militärkoalition mit Luftangriffen auf IS-Stellungen in Kobanê wieder begonnen haben. Aufgrund des schlechten Wetters gab es für eine Weile keine Attacken aus der Luft.

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20:00 Uhr: Laut Mutlu Civiroglu, ein in Washington ansässiger kurdischer Journalist und Kolumnist, berichten Quellen aus Kobanê, dass 40 IS-Kämpfer bei den heutigen Gefechten getötet wurden.

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18:00 Uhr: Demonstration gegen den IS-Terror. Nach kurdischen Angaben demonstrierten am Samstag in Düsseldorf bis zu 100.000 Kurden und solidarische Menschen friedlich, um ihre Anteilnahme am Schicksal der Menschen in der kurdischen Stadt Kobanê zu bekunden. Die Teilnehmer forderten in Sprechchören und auf Plakaten „Stoppt das Massaker in Kobanê“ und „Freiheit für Kobanê“.

Kurden demonstrieren in Düsseldorf  gegen IS (Foto: ANF).
Kurden demonstrieren in Düsseldorf gegen IS (Foto: ANF).

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13:00 Uhr: Die Journalistin Jenan Moussa, welche gute Kontakte zur YPG Führung besitzt und auch an der Grenzregion zu Kobane tätig ist, berichtet, dass der Kommandant von allen kurdischen Kräften in Kobane eine Frau sei, ihr Name soll Nalin Afrin sein.

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12:00 Uhr: Laut der YPG sind in den letzten 24 Stunden, 74 IS-Terroristen in Kobane getötet worden, auch kamen nach ihrer Erklärung fünf YPG Kämpfer ums Leben.

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09:30 Uhr: Die Flüchtlinge aus Kobanê mussten gestern Nacht in Suruc unter einem starken Regen übernachten, da nicht genügend Unterkünfte zur Verfügung standen. Um den Flüchtlingen zur nächsten Nacht genügend Schutz bieten zu können, haben Freiwillige bislang 144 Zelte aufgebaut. 428 Zelte sollen noch aufgebaut werden, um dies rechtzeitig gewährleisten zu können, rufen die freiwilligen Aktivisten mehr Personen zur Hilfe auf.

Unbenannt
Freiwillige bauen Zelte für die Flüchtlinge in Suruc auf

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09:00 Uhr: Idris Nassan :“ IS hat nicht Hauptquartier der Kurden erobert, sondern Polizei-Station. Luftangriffe sind endlich koordinierter“

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03:00 Uhr: YPG-Kämpfer in Kobanê.

 

Chronik vom 10.10.2014

23:00 Uhr: Nach lokalen Meldungen zufolge sollen heftige Gefechte an der Südfront von Kobane stattfinden, ebenfalls sollen Luftangriffe einige IS-Ziele getroffen haben.

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20:30 Uhr: Laut dem Journalisten Mutlu Civiroglu, soll der Kommandant der FSA Brigade Al Shams, Abu Leyla, die Behauptung zurückgewiesen haben, dass 40 % von Kobane durch den IS kontrolliert werden. Weiter bekräftigt er laut Civiroglu, dass der Kampf an der Seite der YPG gegen den IS fortgeführt wird. Die FSA soll ebenso zusammen mit der YPG am heutigen Tag den IS schwere Verluste bereitet haben.

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17:45 Uhr: IS- Terroristen wollten laut mehreren kurdischen Nachrichtenagenturen einen Selbstmordanschlag mit ein Sprengstoff beladenes Fahrzeug auf die YPG durchführen. Das Fahrzeug hatte neben dem Sprengstoff auch zusätzlich ein montiertes Dshka-Maschinengewehr  zur Verfügung. Bevor die YPG das Fahrzeug zerstören konnten, kamen durch den Beschuss des Dshka- Maschinengewehres zwei YPG Kämpfer ums Leben. Ein Selbstmordanschlag konnte jedoch rechtzeitig mit der Zerstörung des Fahrzeuges verhindert werden.

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17:00 Uhr: Laut Aktivisten in Kobane, soll der IS Selbstmordattentäter gegen die Verteidigungslinie der YPG anwenden, um sie durchzubrechen.

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16:56 Uhr: Die USA haben am Donnerstag erneut Stellungen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) rund um die umkämpfte kurdische Grenzstadt Kobanê in Rojava (Nordsyrien) aus der Luft bombardiert. Die US-Luftwaffe habe sechs Angriffe auf Stellungen der IS-Terroristen südlich von Kobanê und drei weitere Angriffe auf IS-Einheiten nördlich der Stadt an der syrisch-türkischen Grenze geflogen, teilte das Zentralkommando des US-Militärs in der Nacht zum Freitag mit.

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16:36 Uhr: Bild vom Doppeltluftangriff in Nord-Kobane, in der Nähe des Grenzübergangs:

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Bild vom Doppeltluftangriff in Nord-Kobane am Freitag

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16:30 Uhr: Die Vereinten Nationen haben vor einem Massaker in Kobanê gewarnt. Staffan de Mistura sagte in Genf, dass zwischen 500-700 Zivilisten, überwiegend alte Menschen, immer noch in der kurdischen Stadt Kobanê seien. Sollte Kobanê in die Hände der IS-Terroristen fallen drohe ein Blutbad, sagte der UN-Sondergesandte für Syrien am Freitag. De Mistura appellierte an die Türkei, die Flüchtlinge über die Genze einreisen zu lassen, um ein zweites Srebrenica zu verhindern. 10.000 bis 13.000 Menschen seien nahe der türkischen Grenze eingekesselt.

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15:50 Uhr: Mehrere Quellen, unter anderem der Journalist Quentin Sommerville, berichten von Doppeltluftangriffen nahe dem Grenzübergang. Des Weiteren sind Gefechte aus der Stadt zu hören.

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15:45 Uhr: An dem Grenzübergang Yumurtalik sollen laut dem BBC Journalisten Quentin Sommerville, 500 Personen darauf warten, die Grenze in die Türkei überqueren zu dürfen, bislang sollen nur 56 Personen in der letzten Stunde durchgelassen worden sein.

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14:30 Uhr: Die Journalistin Jenan Moussa soll mit Anwar Muslim, dem Bürgermeister von Kobane, telefoniert haben. Laut Anwar Muslim seien 30-40% von Kobane in die Hände des IS gefallen. Er habe mit bedrückter Stimme gesprochen, dass sie bis zum Tod kämpfen würden. Ebenfalls soll deutlich gemacht worden sein, dass sie unverzüglich Waffen bräuchten -diese sollten aus der Luft in Kisten abgeworfen werden, mehr Luftangriffe und die Evakuierung der letzten Zivilisten in der Stadt sollen ebenfalls dringend von Nöten sein. Des Weiteren sollen die Asayish[Polizei]-Gebäude in die Hände des IS gefallen sein.

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14:30 Uhr: Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) hat nach Angaben der syrischen Menschenrechtsbeobachter weitere Strassenzüge nach tagelangen Kämpfen in der kurdischen Kobanê erobert. Die Terroristen würden nun mindestens 40 Prozent von Kobanê kontrollieren, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Freitag mit. Darunter soll nach Medienberichten auch mehrere Gebäude der kurdischen Sicherheitskräfte (Asayish), das Hauptquartier der Verwaltung von Kobanê sowie das Gefängnis nahe dem Zentrum der Ortschaft sein.

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13:30 Uhr: Heftige Gefechte zwischen dem IS und der YPG sollen in der 48. Street stattfinden.

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11:45 Uhr: Lokale Quellen berichten von einer großen Explosion nahe einem Gebäude mit einer IS-Fahne in Ost-Kobane.

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11:30 Uhr: Der BBC Journalist Quentin Sommerville meldet zwei Luftangriffe innerhalb von 10 Minuten, davor soll es sechs Tiefflüge der Kampf-Jets gegeben haben.

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10:00 Uhr: Der IS hat eine Reifenfabrik in Brand gesetzt, um Ziele für Luftangriffe zu erschweren.

Unbenannt
IS-Terroristen setzen Reifenfabrik in Kobanê in Brand

 

Chronik vom 09.10.2014

20:10 Uhr: YPG beschlagnahmt Munitionsvorräte von IS-Terroristen in Kobane, nachdem alle Terroristen getötet wurden.  Folgendes Bild wurde soeben veröffentlicht:

Unbenannt
YPG-Kämpfer beschlagnahmen in Kobanê Munitionsvorräte von IS-Terroristen

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20:00 Uhr: Videoaufnahmen von FSA-Kämpfern tauchen auf, welche in Kobane auf Seiten der YPG kämpfen- Link hier

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19:40 Uhr: Laut lokalen Quellen soll es heftige Gefechte zwischen der YPG und dem IS, westlich von SereKaniye geben.

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1939: Uhr: Laut SOHR sollen am Mittwoch in Kobanê 42 IS-Terroristen, davon 23 durch die Luftangriffe der Anti-IS-Koalition, getötet worden sein. Zudem seien 15 Kämpfer der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) ums Leben gekommen.

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19:30 Uhr: Kobanê heute

***news*** 19:00 Uhr: „Wir hören immer wieder Flugzeuge über Kobane, aber nur wenige Luftschläge“, berichtet RTL-Reporter Dirk Emmerich via Twitter. Die US-Armee griff die IS-Kämpfer nach eigenen Angaben am Mittwoch 14 Mal aus der Luft an und soll dabei gepanzerte Fahrzeuge, Lager und Unterkünfte des IS zerstört haben.

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16:55 Uhr: 75% von Kobanê sei noch unter der Kontrolle der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG), erklärt Enver Muslim, Co-Präsident des Kantons Kobanê, im Interview mit der Nachrichtenagentur Rûdaw.

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16:00 Uhr: Verteidigungsminister von Kobanê Ismet Hasan im Interview mit „Dengê Amerika“: „Kobanê ist nicht gefallen. Ich berichte gerade aus dem Zentrum von Kobanê. Einheiten der YPG und YPJ konnten die Angriffe zurückdrängen. Gestern Abend gab es heftige Gefechte. Und auch jetzt dauern diese noch an. Wir konnten der IS großen Schaden zufügen, so dass sie aus anderen Städten wie Aleppo, Raqqa und Jarablus Verstärkung holen mussten, um uns damit anzugreifen. Diese Angriffe konnten durch unsere Kräfte am Boden mit der Luftunterstützung der USA zurückgedrängt werden. Dadurch konnten wir die IS-Terroristen vorerst stoppen. Die Kämpfe dauern an und die Koalition schlägt auch koordiniert. Wir zeigen hier einen historischen Wiederstand.“

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14:45 Uhr: Aktivisten vor Ort filmen die Luftangriffe der Anti-IS-Koalition auf IS-Stellungen in Kobanê. 

 

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14:16 Uhr: Es gibt Luftangriffe in West-Kobane.

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14:15 Uhr: Die Luftwaffe der Anti-IS-Koalition bombardiert IS-Stellungen in Kobanê. Gefechte zwischen den kurdischen YPG und den IS-Milizen dauern an.

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13:14 Uhr: Der irakische Staatspräsident Fuad Mahsum ruft die internationale Gemeinschaft dazu auf der von IS Terroristen belagerten Stadt Kobane zur Hilfe zu eilen. Kobane dürfe nicht in die Hände des IS fallen, das wäre sehr gefährlich für die Sicherheit vom Irak und Syrien, sagte der kurdischstämmige Präsident.

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12:30 Uhr: Die Kämpfe zwischen den kurdischen Verteidigern der YPG und der IS-Terrormiliz in Kobane dauern seit 25 Tagen unvermindert an. Der Sprecher der Kobane Regierung Mahmud Beshar erklärt, es befänden sich weiterhin tausende Zivilisten in der Stadt Kobane, die auf schnelle humanitäre Hilfe angewiesen seien. Die IS-Terrormiliz verstärke ihre Angriffe auf den Grenzübergang, um die Kurden von vier Seiten zu umzingeln.

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13:40 Uhr: In der letzten Nacht wurden in Kobane 60 IS-Terroristen getötet, teilte die kurdische Armee YPG in einer Erklärung mit. Bei der Verteidigung der Stadt sind neun kurdische Kämpfer der YPG/YPJ gefallen. Weiter heißt es, die IS-Terrormiliz habe Verstärkung aus Raqqa, Deir ez Zor, Minbij, Tal Abyad und ihren irakischen Gebieten erhalten.

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13:20 Uhr: Die Koalition fliegt Luftangriffe gegen IS-Stellung in Süd-Kobane, um die YPG-Kräfte zu unterstützen.

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13:15 Uhr: Neun Kämpfer/innen der YPG, die bei Gefechten in Kobane ums Leben kamen, wurden nach Suruc befördert, dort findet eine Beerdigungszeremonie statt.

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13:10 Uhr: Die Koalition bombardiert einen IS-Panzer in Süd-Kobane.

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13:00 Uhr: Laut mehreren Meldungen,  unter anderem vom Journalisten Ismail Eskin, sollen die IS-Terroristen ihre Angriffe auf den Grenzübergang Mürsitpinar konzentrieren.

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11:00 Uhr: Der Kovorsitzende des Exekutivkomitees der KCK Camil Bayik erklärte, das Zentrum der Angriffe auf Kobane sei die türkische Exklave 30 Km südlich von Kobane, wo das Grab von Süleyman Shah liegt. Dort koordinieren der türkische Geheimdienst MIT und IS die Angriffe, so das PKK-Gründungsmitglied.

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10:05 Uhr: Kurdische Aktivisten konnten an der Grenze sehen, wie IS-Terroristen, die vor YPG-Einheiten und den verstärkten Luftangriffen flüchten, von der türkischen Armee mit Fahrzeugen abgeholt und weggebracht werden.

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10:00 Uhr: Heftige Gefechte zwischen der YPG und den IS-Terroristen sollen in Süd- und Ost-Kobane stattfinden.

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03:30 Uhr: Blick.ch. ein Schweizer Medienportal, berichtet: „Die US-Armee hat Angaben der Kurden im Norden Syriens bestätigt, nach denen die umkämpfte Stadt Kobane weiterhin in der Kontrolle der kurdischen Einheiten ist. Die kurdischen Kampfgruppen kontrollierten «den grössten Teil» von Kobane und leisteten dem IS Widerstand.“

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03:15 Uhr: Laut dem Journalisten Mutlu Civiroglu (Twitter @mutludc) hat der Vorstand der Enklave Kobanê, Anwar Muslim, in einem Interview ihm gegenüber erklärt, dass die Stadt von der YPG kontrolliert werden würde. Manche arabischen Medien würden einen psychologischen Krieg gegen das Volk in Kobanê führen. Außerdem soll Muslim weiter erklärt haben: „Die Gefechte sind vor allem im Osten heftig. Aber Nachrichten, die besagen, Kobanê wäre gefallen, haben nur den Zweck der Demoralisierung der YPG-Kämpfer und das Entmutigen des Volkes.“

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00:30 Uhr: Laut Berichten haben die YPG/YPJ Einheiten im Laufe des Tages die Versuche des Eindringens und des Angriffes seitens des IS am Ostflügel und an der Südfront entschlossen abgewehrt.

Chronik vom 08.10.2014

23:20 Uhr: Die Journalistin Jenan Moussa an der Grenzregion zu Kobane, soll von kurdischen Präsidenten von Kobane erfahren haben, dass der IS im Osten etwas vorgerückt ist und im Süden und Westen zurückgedrängt wurde.

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22:37 Uhr: Berichten zufolge werde das Stadtzentrum von Kobanê von der Terrorgruppe IS angegriffen. Demnach soll in den Reihen der YPG Verluste geben. Der Widerstand der YPG hält an.

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21:31 Uhr: Die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) sollen an der Ost- und Südfront die Angriffe der IS-Terroristen zurückgeschlagen haben.

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19:06 Uhr: Laut US-Generalstabschef Martin Dempsey stellt sich die Terrorgruppe IS inzwischen „bei der Nutzung elektronischer Geräte geschickter an“, so dass die Extremisten schwieriger aus der Luft zu orten seien. „Sie hängen auch keine Flaggen mehr auf, fahren nicht mehr in langen Konvois und machen ihre Hauptquartiere nicht mehr weithin sichtbar“, erklärte Dempsey gegenüber dem Sender ABC News.

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18:20 Uhr: Die US-Streitkräfte haben Luftangriffe auf IS-Stellungen in der kurdischen Stadt Kobanê bestätigt. Bei den sechs Angriffen seien innerhalb von zwei tagen am Dienstag und Mittwoch unter anderem ein gepanzerter Truppentransporter, drei Fahrzeuge und ein Artillerie-Geschütz der Terrormiliz IS  zerstört worden, teilte die US-Armee mit.

***news*** 17:50 Uhr: Immer noch sollen sich tausende Zivilisten in Kobanê befinden, schreibt die kurdische YPG (Volksverteidigungseinheiten) in einer Mitteilung.

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17:30 Uhr: 14 Politikerinnen und Politiker der Linkspartei haben angesichts des Vorrückens der IS-Terroristen auf die kurdische Stadt Kobanê einen Aufruf „Kobanê retten!“ gestartet. Darin heißt es: „DIE LINKE ist gefordert, das demokratische Experiment, der autonomen Kurdengebiete in Syrien, zu verteidigen und zu unterstützen.“

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17:14 Uhr: Die Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin, die Neue antikapitalistische Organisation – NaO Berlin sowie Perspektive Kurdistan aus Mainz rufen zur großen Spendensammlung auf: Waffen für die Volksverteidigungskräfte in Rojava. In wenigen Tagen sollen sie bis zu 10.000 Euro Spenden gesammelt haben (mehr hier).

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16:13 Uhr: Journalist Ismail Eskin aus Kobanê: „Die in Kobanê gebliebenen Zivilisten brauchen dringend humanitäre sowie medizinische Hilfe. Die Gefechte im Osten und Süden von Kobanê gehen mit aller Härte weiter.“

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16:10 Uhr: YPJ-Kommandeurin Berfin Hisen sagte in einem Interview, dass durch den großen Widerstand der YPG/YPJ und der Luftangriffe der Anti-IS-Koalition die Attacken der IS abgewehrt werden konnten.

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16:05 Uhr: Journalist Ismail Eskin aus Kobanê: „Meldungen, die behaupten, dass der IS sich aus Kobanê zurück gezogen hat, entsprechen nicht der Wahrheit.“

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15:56 Uhr: Tausende von Kurden aus dem Landkreis Silopi in Nordkurdistan (Osttürkei) durchbrechen die Grenzzäune und gelangen nach Westkurdistan (Rojava/Nordsyrien).

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15:40 Uhr: YPG-Sprecher Redur Xelil ruft Demonstranten in Europa dazu auf, ausschließlich Fahnen der kurdischen Armee YPG/YPJ sowie Bilder von Kobane hochzuhalten. Des Weiteren ruft er die Demonstranten dazu auf, die Gesetze der europäischen Staaten zu beachten und nicht zu verletzen.

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15:15 Uhr: Der kurdische Journalist Mustafa Ebdi berichtet:  „Die Straßen des Maktala-Viertels im Südosten Kobanes sind voller Leichen von IS-Kämpfern.“

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15:10 Uhr: Die Grünen-Abgeordnete Claudia Roth äußerte scharfe Kritik an der Politik der Türkei gegenüber der Terrorgruppe „Islamischer Staat“.

ARD: „Nun stehen wir und schauen live dabei zu, wie IS Kobanê einnimmt und wie niemand etwas tut und vor allem die Türkei nicht. Wie betrachten sie die Rolle der Türkei?“

Claudia Roth: „Ich habe überhaupt kein Verständnis für die Politik der Türkei. Es gibt 3 wichtige Punkte: Erstens will Erdogan ganz offensichtlich die Kurden in ihrer Selbstständigkeit schwächen. Kobanê und die Region dort war relativ selbständig mit einer großen Autonomie in drei Provinzen und die sollen offensichtlich geschwächt werden. Zweitens sagt Erdogan, es geht ihm um den Kampf gegen Assad, damit die sunnitische Herrschaft in seinen Händen ist. Drittens, und das ist wirklich dramatisch, werden IS-Kämpfer in türkischen Krankenhäusern behandelt. Es gibt auch Waffenlieferungen an den IS über türkisches Gebiet.Es gibt auch viele IS-Camps in der Türkei.“

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15:05 Uhr: PYD-Vorsitzender Salih Muslim fordert schwere Waffen für die YPG und mehr Luftanschläge für Kobanê. „Die Bevölkerung von Kobanê ist bereit ihre Heimat gegen den IS zu verteidigen, doch wir sind waffentechnisch unterlegen“, so Muslim.

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15:00 Uhr: Nahost Experte Michael Lüders auf N-TV: Die USA will gar nicht den Islamischen Staat um Kobane zurückdrängen. Das würde den Plan der Türkei durchkreuzen, die kurdischen Autonomiebestrebungen in Syrien zu zerstören.

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14:00 Uhr: Laut SOHR sollen die Luftanschläge der Anti-IS-Koalition und eine Offensive der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) den IS-Vormarsch in Kobanê vorerst gebremst haben. Kämpfer des Islamischen Staates (IS) seien aus Straßenzügen im Osten von Kobanê vertrieben worden sein.

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13:30 Uhr: Die kurdische Jugendbewegung „Komalên Ciwan“ ruft zum Aufstand in Nordkurdistan auf: „Der (türkische) Staat hat keine Legitimation mehr in Kurdistan, er darf nicht mehr bestehen bleiben. Für diejenigen, die mit ihren Entscheidungen versuchen Kurdistan in ein Gefängnis zu wandeln, muss Kurdistan zu ihrem Gefängnis und Grab werden. In Kurdistan darf es nichts mehr staatliches geben.“

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13:00 Uhr: Letzte Nacht haben 35 Kämpfer der Jabhat al Akrad (Kurdische Front) Kobane erreicht und kämpfen an der Seite der YPG gegen den Islamischen Staat.

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12:10 Uhr: BBC Journalist Piers Scholfield an der Genze zu Kobane: “ Ich höre die Geräusche der andauernden Straßenkämpfe in Ost-Kobane. Geräusche von Maschinengewehren, Gewehren und Granaten.“

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12:00 Uhr: Laut der YPG sollen die schwersten Gefechte in Kaniye Kurda im Osten, im Stadtteil Mektelê im Südosten und der 48. Street Region im Süden von Kobane stattfinden.

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11:45 Uhr: Die USA haben Kobanê aufgegeben. Die kurdische Stadt Kobanê an der syrisch-türkischen Grenze, von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) eingekesselt, werde sich nicht mehr lange halten, prophezeite US-Generalstabschef Martin Dempsey am Dienstagabend im TV-Sender ABC: „Ich fürchte, Kobane wird fallen.“

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11:30 Uhr: Live-Stream an der Grenze zu Kobane, unter folgendem Link [hier]

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11:00 Uhr: YPG:“ Bei den schweren Auseinandersetzungen gestern Nacht, haben wir 89 IS-Terroristen getötet.“

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08:00 Uhr: Ein amerikanischer B1-Bomber wird über Kobane gesichtet.

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Amerikanischer B1-Bomber

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06:15: Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) berichtet, dass der UN-Syrienvermittler Staffan de Mistura, wie auch zuvor schon der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, zu mehr Hilfe zum Schutz der Zivilbevölkerung in Kobanê aufruft, indem er erklärt, dass die kurdischen Kämpfer sich mit großem Mut selbst verteidigen würden, jedoch die Terroristen weitaus besser ausgerüstet seien. Die Kurden würden mit normalen Waffen kämpfen, während die IS-Angreifer Panzer und Granatwerfer hätten.

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00:30 Uhr: Der UN-Syrienvermittler Staffan de Mistura rief laut renommierten Medien die Weltgemeinschaft zur Hilfe bei der Verteidigung Kobanês auf. „Wir alle werden es zutiefst bereuen, wenn der IS in der Lage ist, eine Stadt zu übernehmen, die sich selbst mit so viel Tapferkeit verteidigt hat, das aber bald nicht mehr kann. Wir müssen jetzt handeln“, soll de Mistura laut Mitteilung der Vereinten Nationen in Genf gesagt haben.

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00:00 Uhr: Laut unbestätigten Meldungen zufolge soll die YPG heute Nacht einen Angriff auf ein Krankenhaus in Kobanê gestartet haben, welches seitens des IS besetzt wird. Bei diesem Angriff sollen 35 IS-Terroristen getötet worden sein.

Unbenannt
Geographische Lage des Krankenhauses

 

Chronik vom 07.10.2014

 23:40 Uhr: Polat Can, Kommandeur und Sprecher der YPG: „Alle Kurden und ihre Freunde, die uns in Europa unterstützen, benutzt bitte nur YPG-YPJ Fahnen und Transparente, die auf unseren Kampf in Kobanê hinweisen“.

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23:30 Uhr: YPG: „In der Stadt befinden sich noch tausende Zivilisten. Um diese zu schützen, werden wir mit aller Kraft weiter kämpfen“.

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23:15 Uhr: Seit dem Beginn der Offensive vor fast einer Stunde sollen laut sicheren Quellen 36 IS-Leichname in den Händen der YPG sein.

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22:22 Uhr : YPG beginnt mit einer Großoffensive an allen drei Fronten von Kobanê.

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22:20 Uhr: Aufgrund der Proteste und Solidaritätsbekundungen für Kobanê, die in weiten Teilen Nordkurdistans (Osttürkei) zu Ausschreitungen geführt haben, wurden Ausgangssperren verhängt, welche die Zivilisten nicht zu beachten scheinen. Unter anderem in: Amed, Dargeçit (Mêrdîn), Derik, Kızıltepe, Nisêbîn , Mazıdağı, Ömerli, Savur, Erciş (Wan) und Kurtulan (Sêrt).

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22:13 Uhr: Laut der oppositionellen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) drängten die kurdischen Volksverteidigungseinheiten die IS-Terroristen im Osten der Stadt Kobanê zurück, verloren aber im Süden und Westen von Kobanê an Boden.

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21:08 Uhr: Die Einheiten der YPG und YPJ sollen laut der Nachrichtenagentur Hawarnews (ANHA) gegen 21:00 Uhr Ortszeit, im Osten und Westen von Kobanê eine Offensive durchgeführt haben. Dabei sollen nach Meldungen zufolge Dutzende von IS- Terroristen getötet worden sein.

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20:30 Uhr: Journalistin Tina Hassel berichtet im Brennpunkt: „Kobanê sei strategisch im Kampf gegen die Terrormiliz IS nicht so wichtig, sagen Experten in der USA“

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20:17 Uhr: Der türkische Staat ließ nach Informationen zufolge einen Ausgangsverbot in Mêrdîn verhängen. Der 22-jährige Kerem Karaaslan soll trotzdem auf die Straße gegangen sein. Dabei wurde er im Landkreis Qoser angeschossen und ist nun nach bestätigten Meldungen seinen Verletzungen erlegen.

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20:05 Uhr: Die Nachrichtenagentur DIHA vermeldet, dass Dorfschützer im Landkreis Kurtulan der Provinz Siirt auf Demonstranten geschossen haben sollen. Dabei sollen zwei Zivilisten getötet und 13 weitere, davon einer schwer, verletzt worden sein.

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19:18 Uhr: Laut dem BBC Journalisten Güney Yildiz, soll Meysa Abdo, Kommandantin der kurdischen Frauenverteidigungseinheiten (YPJ) in Kobanê , ihm folgendes mitgeteilt haben: „Es gibt eine gewisse Koordination zwischen uns und der Koalition gegen den IS.“

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19:13 Uhr: Der Co-Vorsitzender der PYD, Salih Muslim:“Die Türkei hat versprochen, dass YPG-Kämpfer aus anderen Kantonen über die Türkei nach Kobanê gelangen dürfen. Bis jetzt ist nichts dergleichen geschehen.“

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18:34 Uhr: Stellungnahme von dem Verteidigungsministerium des Kantons Kobanê zu den Luftangriffen des Anti- IS Koalition: „Diese Luftangriffe gegen IS- Stellungen in Kobanê sind dringend notwendig und werden den Terroristen der IS hohe Verluste hinzufügen. Der IS ist eine Bedrohung für die gesamte Welt.“

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18:28 Uhr:  In der kurdischen Provinz Amed sollen bewaffnete Hüda-Par Anhänger eine Demonstration in Solidarität mit Kobanê angegriffen haben. Dabei sollen nach Informationen zufolge ein 56-jähriger Mann mit dem Namen Mahmus Enes getötet und 10 weitere Zivilisten verletzt worden sein.

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17:00 Uhr: Die Luftwaffe der Anti-IS-Koalition soll nach Angaben von Polat Can, Kommandeur und Medienverantwortlicher der YPG, zwei weitere mit dem Schwermaschinengewehr Duschka (DSchK) ausgestattete Fahrzeuge des IS an der Südfront in Kobanê zerstört haben.

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15:45 Uhr: Hunderte Kurden überqueren die Grenze vom nordkurdischen Cizira Botan ins Cizira Kanton (Hasaka) und schließen sich den dortigen YPG Einheiten an.

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15:00 Uhr: Die Luftwaffe der Anti-IS-Koalition soll nach Angaben von Polat Can, Kommandeur und Medienverantwortlicher der YPG, in den letzten 12 Stunden sechs mit dem Schwermaschinengewehr Duschka (DSchK) ausgestattete Fahrzeuge des IS östlich und südlich von Kobanê, einen APC-Panzer im Dorf Termik sowie einen weiteren Panzer des IS in der Nähe vom Stromwerk in Kobanê zerstört und dutzende IS-Kämpfer getötet haben.

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14:45 Uhr: Laut dem Journalisten Piers Schollfield soll ein Doktor aus dem Suruc Krankenhaus folgendes gesagt haben:“ 70 Verletzte wurden gestern aus Kobane gebracht, 10 sind verstorben. Heute wurden bislang 12 verletzte gebracht.“

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14:00 Uhr: Kurden in Teheran demonstrieren vor der türkischen Botschaft gegen den Islamischen Staat und die türkische Unterstützung für die Terrormiliz. Die Demonstranten fordern die internationale Gemeinschaft dazu auf, der kurdischen YPG im Kampf gegen IS zu helfen.

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13:40 Uhr: Journalistin Jenan Moussa an der Grenze zu Kobane: “ Neue Luftangriffe in West-Kobane. Die Koalition steigert ihre Angriffe. Wir haben noch nie so viele Luftangriffe an einem Tag gesehen.“

Journalist Jenan Moussa:“New airstrike is in West Kobane  There is certainly escalation on side of the coalition. We never saw so many strikes in one day.“

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13:01 Uhr: In Ost-Kobane finden die heftigsten Gefechte in Kaniya Kurda, Mektelê und Mıştenur statt.

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13:00 Uhr: Ein 17 jähriger kurdischer Jugendlicher mit dem Namen Umut Bozurt, wurde von türkischen Sicherheitskräften in Varto erschossen.**Verbessert** Umut Bozkurt ist schwerverletzt, der 25 jährige Hakan Buksur wurde erschossen.

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12:40 Uhr: Ein kurdischer Kämpfer sagt, dass IS tausende Kämpfer nach Kobane gebracht habe: „Es scheint, als wäre ganz Raqqa vor den Toren.“

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20:30 Uhr: Polat Can: Ein IS-Panzer wurde durch einen Luftangriff im Dorf Termîk zerstört.

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12:00 Uhr: Ein Mann in Kobane erklärt: „Neben den YPG Kampfern gibt es hier noch viele Zivilisten. Insbesondere Alte, die sich geweigert haben, ihr Zuhause zu verlassen.“

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12:07- Journalistin Nehir Pala aus Kobane: „Die Gefechte gehen an allen drei Fronten mit aller Härte weiter. Die Luftangriffe der Anti-IS Koalition haben auf dem Hügel Mishtenur ein Panzer der IS völlig zerstört und IS Verluste hinzugefügt.“

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10:22- Aktivisten an der Grenze zu Kobanê vermelden, dass die Anti-IS Koalition mit Luftschlägen IS- Stellungen in Kobanê bombardiert.

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10:16- Ehmed Shexo, Co- Vorsitzender des Volkrates von Kobanê: „Kobane leistet immer noch Widerstand und wird ihrer historischen Aufgabe gerecht. Es müssen aber die Zivilisten gerettet werden. Gestern Nacht wurden 200 IS-Terroristen getötet.“

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09:50 Uhr: Ismet Shex Hesen, Verteidigunsminister des Kanton Kobanê: „Die Kämpfe an der Süd- und Ostfront dauern an. Jeder muss gegen ein bevorstehendes Massaker seine Stimmer erheben.“

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09:00 Uhr: Die Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans KCK ruft Kurden weltweit zum Widerstand auf!

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09:00 Uhr: Spiegel: Der Kurden-Sprecher Idriss Nassan sagte laut BBC, die Stadt werde „zweifellos bald fallen“. Seit Tagen hatten die wenigen kurdischen Verteidiger der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) den Vormarsch der Terrormiliz aufgehalten – obwohl die Dschihadisten erheblich besser ausgerüstet und in großer Überzahl sind.

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03:40 Uhr: Laut Necip Çapraz, Journalist bei Yüksekovahaber sollen die Kampfflugzeuge der Anti-IS-Koalition bis 04:25 acht IS-Stellungen angegriffen haben. Ortszeit

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03:34 Uhr: Die Vereinten Nationen (UN) rufen die Internationale Gemeinschaft dazu auf, die kurdischen Zivilisten aus dem Kanton Kobanê in Westkurdistan zu schützen, um weitere Massaker zu verhindern.

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03:18 Uhr: Laut mehreren Journalisten an der Grenze zu Kobanê bombardiert die Anti-IS-Koalition weiterhin den Osten von Kobanê. Es ist der 5. Luftangriff in dieser Nacht.

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03:01 Uhr: Journalist Harald Doornbos vor Ort : „Ein lautes Knallen hat mich geweckt. Höre jetzt grade Luftangriffe um Kobane.“

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02:05 Uhr: Enver Muslim, Präsident des Kantons Kobanê: „Wenn die Anti-IS-Koalition IS-Stellungen treffen will, muss sie die schweren Waffen, wie zum Beispiel die Panzer, zerstören. Die YPG kämpft schon am Boden. Die Anti-IS-Koalition kann die schweren Waffen zerstören, aber tut es nicht. Wir sind nun Seite an Seite an der Front mit unseren Kämpfern.“ (Ronahi TV)

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02:00 Uhr: Laut Mednuce soll der deutsche Außenminister Walter Steinmeier ein Treffen mit kurdischen Aktivisten aus Berlin abgelehnt haben.

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01:53 Uhr: Journalist Sertac Kayar meldet aus Amed, dass es in der Provinz Amed zu bewaffneten Auseinandersetzungen gekommen sein soll. Dabei hätte man die Kontrolle über die türkischen Institutionen gebracht.

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01:51 Uhr: Laut Meldungen aus der Region hat der türkische Staat mit der Evakuierung der verwundeten IS-Terroristen, die in Krankenhäusern der Grenzstädte Riha und Antep behandelt werden, begonnen.

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01:00 Uhr: YPG-Sprecher Polat Can: „Erdoğan spielt mit dem Feuer, er wird sich verbrennen.“

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00:58 Uhr: Die Journalisten Mustafa Bali und Xizna Nebi wurden seitens der türkischen Polizei in die Freiheit entlassen.

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00:30 Uhr: Türkische Soldaten drangsalieren kurdische Jugendliche am Grenzübergang. „Alle aus Kobanê seien PKK-Terroristen und sie müssten sterben“, würden sie erklären und sie würden die Jugendlichen zum Zurückzukehren drängen. (SOHR)

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00:04 Uhr: Nach heftigen Gefechten zwischen YPG und IS an der Ostfront in Kobanê wurden laut Berichten 223 Zivilisten durch den Grenzübergang Mursitpinar nach Suruç gebracht.

 

Chronik vom 06.10.2014

 

23:46 Uhr: PYD Co- Vorsitzende Asya Abdullah, Präsident des Kanton von Kobanê Enver Muslim und weitere Minister gehen an die Front, um Kobanê zu verteidigen.

23:36 Uhr: Özgür Amed, Journalist in Suruc: Anti- IS Koalition hat vier Luftangriffe gegen IS- Stellungen in Kobanê geflogen. Zwei Luftangriffe sollen den Hügel Mishtenur getroffen haben.

23:34 Uhr: Luftangriffe gegen IS – Stellungen, östlich von Kobanê, wird von der kurdischen Nachrichtenagentur ANHA bestätigt.

23:30 Uhr: In diesen Minuten finden spontane Protestaktionen gegen die IS-Angriffe auf Kobanê statt. Auch in Kurdistan und in der Türkei sind die Kurden auf den Beinen. Berichten zufolge reisen tausende Kurden aus ganz Nordkurdistan nach Suruc.

23: 20: Der sich in Suruç (Stadt in der türkischen Südostprovinz Şanlıurfa, an der syrisch-türkischen Grenze) befindende Prof. Dr. Cem Terzi soll laut Evrensel folgendes verlauten lassen haben: „Das Gesundheitsministerium muss ohne Verzögerung handeln und dafür sorgen, dass hier ein Not-Gesundheitszelt aufgebaut wird. Und die Mediziner müssen den Verletzen gegenüber die gleiche Sensibilität aufbringen, wie sie es den Gölcük- Erdbeben Opfern gegenüber aufgebracht haben. 

23:15 Uhr: Präsident von Kobane, Anwer Muslim:“ Wir bitten seit 22 Tagen um Hilfe, doch alle schauen zu. Schwere Gefechte im Osten und Süden von Kobane.“

23:10 Uhr: Kurdischer Aktivist und Journalist der Agentur ANF Mustafa Bali wurde von der türkischen Polizei festgenommen, nachdem er aus Kobani in die Türkei geflüchtet ist.

23:07 Uhr :Ehmed Sexo, Co- Vorsitzender des Volksrates von Kobanê:“ Die Lage in Kobanê hat sich beruhigt. Momentan gibt es Dutzende Leichen von IS- Terroristen in Kobanê. Die Moral der Kämpfer ist gut und sie wollen mit allen Mitteln Kobanê verteidigen.“

23:02 Uhr: Der Journalist Mutlu Civiroglu berichtet: „Laut Quellen gibt es jetzt Luftangriffe“

23:00 Uhr: Journalistin Nehir Pale sagte gegenüber Med Nuçe, dass heftige Kämpfe andauern und YPG an vielen Orten die Terroristen zurückdrängt.

22:50 Uhr: Co-Vorsitzende des Volksrates von Kobanê, Ayse Efendi: „Wir haben um Hilfe aus USA, Großbritannien, Kanada, Frankreich und aus aller Welt gebeten. Jede Sekunde zählt“

22:35 Uhr: In der deutschen Stadt Celle haben IS- Anhänger Eziden angegriffen. Dabei wurde ein ezidischer Kurde verletzt. Die Stadt wurde von der Polizei abgeriegelt.

22:21 Uhr: Nach Angaben der westkurdischen Nachrichtenagentur Hawarnews (ANHA) gibt es momentan schwere Gefechte an der Ost- und Westfront von Kobanê. Der IS soll schweren Angriffe durchführen. Die Einheiten der YPG verteidigen mit enormen Widerstand. Nach Angaben der ANHA sollen Dutzende von IS- Terroristen getötet worden sein

22:20 Uhr: Aktivist vor Ort: „Ein ganz, ganz dringender Aufruf! Alle Ärzte und das Gesundheitspersonal sollen nach Riha, Suruc kommen. Unsere verletzen Genossen fallen, das Volk muss Blut spenden.“

22:09 Uhr: Über den Grenzübergang Murshitpinar wurden 9 Leichen und 40 verletzte Einwohner aus Kobanê nach Suruc gebracht.

22:08 Uhr: Enver Muslim, Co- Präsident des Kanton von Kobanê live in Ronahti Tv: „Die Kurden müssen weltweit ihre Aktionen ausweiten. Demonstrationen reichen nicht aus. Es finden momentan überall in Kobanê Gefechte statt. „

21:30 Uhr: Ali Atalan, Vorsitzender der ezidischen Vereine in Deutschland live in Newroz Tv: „Ich rufe alle Eziden auf sich mit Kobanê zu solidarisieren und überall auf die Straßen zu gehen, um ein weiteres Shingal-Massaker in Kobanê zu verhindern.“

21:20 Uhr: Laut Kurier, eine österreichische Tageszeitung, soll die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte folgendes mitgeteilt haben: „Die Straßenkämpfe haben begonnen und erstmals gibt es Kämpfe in den Viertel am Ostzugang von Kobanê, in den Vierteln Maktala al-Jadida und Kani Arabane“. Die Kämpfe würden „in den Straßen, zwischen den Gebäuden“, ausgetragen werden.

21:15 Uhr: Evrensel, eine links-türkische Zeitung, berichtet: „In Amed sollen die Auseinandersetzungen begonnen haben. Während sich in Amed weiterhin tausende Menschen vor dem DBP (Demokratrische Regionenpartei) Gebäude versammeln sollen, beginnen laut Evrensel in fast allen Landkreisen, vorneweg in Sur, Kayapınar und Bağlar, die Demonstrationen. Die Gruppen barrikadieren offensichtlich die Straßen, legen laut Berichten Feuer und protestieren offensichtlich gegen die Politik der AKP-Regierung, welche den IS unterstützen soll. Als Reaktion auf die Slogans wie „Bijî berxwedana Kobanê“, „Bijî YPG“ greifen anscheinend die türkischen Polizisten ein“ und dies führt laut Evrensel zu heftigen Gefechten zwischen den Demonstranten und den Polizisten.

21:05 Uhr : Die Presse, eine überregionale, österreichische Tageszeitung berichtet: „IS hisst schwarze Fahne in Bezirken von Kobanê“

21:03 Uhr: Güney Yildiz, türkischer BBC-Reporter: „Ich habe in Kobanê mit Asya Abdullah, die Co- Vorsitzende der Partei der Demokratischen Union (PYD) gesprochen: „Wenn die Koalition uns mit Großkalibern ausrüstet, können wir den IS besiegen, wenn wir den IS nicht jetzt treffen, wird es ein Massaker gebe.“

21:00 Uhr: Seit stunden sind Drohnen zu hören und Flugzeuge zu sehen, doch bis jetzt gab es keine Luftangriffe. Melden Journalisten und Zivilisten vor Ort in Kobane.

20:40 Uhr: Laut der Nachrichtenagentur DIHA ziehen sich die türkischen Soldaten teilweise vom Grenzübergang Mürshitpinar zurück.

20:18 Uhr: Asya Abdullah, Co Vorsitzende der PYD, erklärt live in Sterk TV folgendes: „Der IS kontrolliert nun den Hügel Miştenur und schreitet mit Panzern und schweren Waffen in äußeren Stadtteile Kobanês vor. Das Stadtzentrum ist weiter unter Raketenbeschuss und währenddessen schreiten die Banden des IS voran. Die Kämpfe konzentrieren sich auf den östlichen Stadtrand. Der Widerstand der YPG und YPJ hält an. Doch das Leben vieler Zivilisten ist in Gefahr. Es sind weiterhin viele Zivilisten in der Stadt und ihr Leben ist akut gefährdet. Wir verstehen nicht, worauf die Anti-IS Koalition noch wartet. Alle die jetzt gegenüber der Gefahr eines Massakers schweigen, werden aus unserer Sicht mitverantwortlich dafür sein. Wir brauchen gegen die aktuellen Angriffe dringend Unterstützung aus der Luft. Wenn wir panzerbrechende und andere schwere Waffen aus der Luft erhalten, können wir den Vorstoß des IS stoppen. Deswegen wiederholen wir unseren Aufruf an die internationalen Mächte und die Anti-IS Koalition: Wenn ihr was machen wollt, dann macht es jetzt. In wenigen Stunden oder Tagen könnte es zu spät sein.“

20:07 Uhr: IS-Terroristen wurden nahe dem Grenzübergang Mürsitpinar ( Hauptgrenzübergang zwischen Suruc-Kobane) nach schweren Angriffen der YPG vertrieben.

19:30  Die HDP (Demokratische Partei der Völker) appelliert: „Wir rufen als Reaktion zu dem Massaker-Versuch in Kobanê, alle Völker von 7 bis 70 Jahren, dazu auf, auf die Straßen zu gehen, die Plätze zu besetzen und zu reagieren.“

19:04 Uhr: Die kurdische Nachrichtenagentur ANF bestätigt offiziell, dass die Straßenkämpfe in Kobane begonnen haben. Diese Gefechte finden in dem Ostteil der Stadt statt.

19:00 Uhr: Bei dem Doppeltanschlag in Hassake auf die YPG, sollen 15 YPG-Kämpfer ums Leben gekommen sein. ( bestätigt)
1700 Uhr: In Hassake soll es zu einem großen Attentat seitens des IS gekommen sein. Ziel waren kurdische Kämpfer der YPG. Informationen folgen.

15:30 Uhr: Bilder von gehissten Fahnen auf Gebäude in „Ost-Kobane“ kursieren. Die heftigsten Gefechte finden seit  Tagen an der Anhöhe Mistenur und Mugtela, Ost-Kobane, statt. Dort ist auch vermutlich das Bild von der gehissten Fahne entstanden.

Karte:

Unbenannt

15:00 Uhr: Journalist Harald Doornbos: “ Ich kann sehr schwere Gefechte in Ost-Kobane hören“

Harald Doornbos: „I can hear very heavy shooting now in eastern Kobane.“

14:00 Uhr: Journalist Harald Doornbos beobachtet die Gefechte in Kobane von der türkischen Seite aus: “ Ich höre weder Jets der Koalition, noch sehe ich sie. Der Himmel über Kobane ist Babyblau.“

13:24 Uhr: Der kurdische Journalist Ismail Eskin in Kobane, berichtet von 25 IS-Leichnamen in zwei Häusern, im Ostteil von Kobane.

08:20 Uhr: Heute Nacht wollte ein mit sprengstoffbeladenes Fahrzeug des IS nach Kobane durchbrechen, die YPG-Kräfte konnten dies verhindern, indem sie das Fahrzeug rechtzeitig zerstörten, dabei sollen sechs Terroristen getötet worden sein.

6 KOMMENTARE

  1. Die ISIS-Terroristen verwenden wahrscheinlich Captagon um durchzuhalten, wenn die YPG lange genug kämpft, wird das Captagon negativ wirken.

  2. Der Einsatz von Hubschrauber (auch die zivilen Hubschrauber) kann der Kampf gegen die ISIS entscheidend wenden.
    Die Hubschrauber können mit Waffen bestückt werden. So können die Kurden auch aus der Luft die Dreck-isis eingreifen.
    Mit besten Grüßen.

  3. Es ist zu überlegen, ob die Umzingelung von Kobane durch Einsatz von Flugzeuge Typ C-130 zu brechen wäre. Es handelt sich um ein Frachtflugzeug mit enormer Feuerkraft. Bitte überlegen Sie diese Option. Ansonsten wünsche ich Ihnen einen gloreichen Sieg über ISIS und alle Feinde von Kurdistan. Es lebe Kurdistan.

  4. Ich zolle den Kurden Respekt und Dankbarkeit dafür, dass sie so ziemlich die mutigsten sind im Kampf gegen den IS. Wenn die irakische Armee nur halb so mutig wäre wie die Kurden, dann wäre der IS gar nicht erst so stark geworden!

  5. Liebes Nachrichtenteam,
    was ist mit Eurem Newsticker passiert wird der nicht mehr upgedatet ?

    @ YPG/YPJ don’t give up kill’in these Daesh Bastards #daeshbags

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