Südkurdistan – Am 7. August wurde das erste Bataillon der PDK-I Peschmergakräfte (Anm. d. R.: Partiya Demokratîk a Kurdistana Îranê) an die Kriegsfront in Südkurdistan gesendet, um die Terrororganisation Islamischer Staat (IS, ehemals ISIS) zurückzudrängen und die Zivilisten in Shingal sowie anderen kurdischen Städten zu beschützen. Weitere Bataillone werden in den kommenden Tagen an die Front gesendet. Dabei sollen mindestens 2‘000 PDK-I Peschmergakämpfer an den folgenden militärischen Operationen teilnehmen.

In der veröffentlichten Erklärung vom 7. August kündigte die PDK-I die Formierung eines Sondereinsatzkommandos an, das in Koordination mit den Peschmergakräften der Regionalregierung Kurdistans (KRG) die Grenzen von Südkurdistan und Zivilisten gegen IS schützen wird. Auch sollen religiöse Minderheiten, darunter die christliche Minderheit, in Kurdistan vor Übergriffen von IS geschützt werden. Einsatzleiter des Sonderkommandos Rostam Jahangiri gab bekannt, dass die PDK-I auf Antrag der Regionalregierung Kurdistan sich entschieden hat, Truppen an die Kriegsfront zu senden.

„Die Demokratische Partei Kurdistan-Iran hat für ihren Einsatz gegen IS sich kein Zeitlimit gesetzt“, sagte Jahangiri und fügte an: „Wo immer eine Gefahr für die Sicherheit und Stabilität von (Süd-) Kurdistan besteht, werden wir kurdisches Land im Rahmen unserer militärischen Kapazitäten vor Angriffen bewahren.“

Bereits in einer früheren Erklärung hat die PDK-I ihre Bereitschaft, Südkurdistan gegen jede Art von Bedrohung zu schützen, offen dargelegt. Nun ist diese Zusage eingehalten worden.

KN, PDK-I English, 07.08.2014

 

Die Peschmerga-Kräfte der PDK-I haben die Kriegsfront in Südkurdistan erreicht

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